Ehemaliger Radweg zwischen Rahmstrasse und Prinzenstrasse

Ehemaliger Radweg zwischen Rahmstrasse und Prinzenstrasse © Wolfgang Beier, ADFC Dinslaken-Voerde e.V.

Baustrasse oder Radschnellweg

 

In kleinen Trippelschritten geht es voran, aber wie wird es für Fußgänger und Radfahrer in den nächsten Monaten/Jahren aussehen?

 

Ende Februar 2021 war es endlich so weit, an der Betuwe (Ausbau des 3. Gleises der Bahnverbindung in die Niederlande) begannen erste Rodungsarbeiten, die sich bis in den März hinein fortsetzten. Mit diesem Kahlschlag hatte wohl niemand gerechnet und wohl auch nicht von derr angeblichen Sondergenehmigung noch bis in den März hinein zu roden.

Es ist geplant nach Munitionsresten zu suchen, Kabel und Schächte zu verlegen, Vorbereitungen für das 3. Gleis zu treffen und unter anderem auch die Grundlage für die Lärmschutzände zu bereiten. Was, wann, wo - das soll hier nicht Thema sein, da werden sich andere drum kümmern, uns geht es natürlich wie immer um die vernachlässigten Belange der Fußgänger und Radfahrer.

Warum? Der bisherige Weg parallel zur Bahnstrecke gehört zum Radverkehrsnetz NRW und ist bei Radfahrern und Fußgängern sehr beliebt um von Voerde nach Dinslaken und zurück zu gelangen. Nach der Rodung bliebt dort erst einmal eine Wüste aus Geröll, Erde und Ästen zurück. Kein Hinweis auf eine Sperrung, kein Hinweis auf eine Umleitung - aber von der Schwanenstrasse kommend eine sehr gefährliche Abfahrt aus Geröll und losen Asphaltplatten, die für ungeübte Radelnde und ältere Menschen schnell zu einer bösen Falle werden können. Aus Richtung Rahmstrasse sieht(sah) es nicht andres aus.

Zumindest ein paar Tage später war zu erkennen, das es hier bautechnisch weiter gehen wird. Aber was wird das?

Wird es nur eine Baustrasse für die Anliegen der DB, die für Fußgänger und Radfahrer gesperrt wird? Denkt man Ausnahmsweise auch an die Belange der Radfahrer und Fußgänger und gibt den Weg auch für diese Gruppe frei?

Wird es nach Fertigstellung des Betuwe Ausbaus eine Rettungsgasse und gleichzeitig ein Radschnellweg von Emmerich bis nach Duisburg an den RS1 geben, wie vom ADFC Dinslaken-Voerde e.V. vorgeschlagen?

Egal was auch kommt - bitte denkt an eine beschilderte Umleitung für Radfahrer und Fußgänger die so geführt wird, das niemand dort gefährdet wird - wir erinnern an dieser Stelle an den Umbau der Dinslakener Strasse, wo so mancher Radfahrer und Fußgänger wenn nicht verletzt, dann aber zumindest in sehr gefährliche Situationen geriet.

Seid versichert, wir haben ein Auge auf diese Baustelle und werden euch auf dem Laufenden halten.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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