Radverkehrskonzept Stadt Voerde, Maßnahmenkonzeption Radverkehrskonzept Stadt Voerde, Seite 1

Radverkehrskonzept Stadt Voerde, Maßnahmenkonzeption Radverkehrskonzept Stadt Voerde, Seite 1 © Stadt Voerde, Büro „stadtVerkehr“ Hilden

Radverkehrskonzept Stadt Voerde - wann und wie geht es weiter

 

Radverkehrskonzept Stadt Voerde - wie geht es weiter?

 

Ohne viele zusätzliche Worte:

Am 23.11.2021 um 17:00 Uhr erfolgt unter anderem ein Sachstandsbericht zum Radverkehrskonzept der Stadt Voerde (Niederrhein), die Dokumente findet ihr rechts bei "Medien zum Artikel" zum Download. Es tagt der Stadtentwicklungsausschuß im großen Sitzungssaal, Rathaus Voerde.

Am 13.12.2021 ist geplant den Stand der Erarbeitung den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen.  Details folgen noch

Das Büro „stadtVerkehr“ aus Hilden wurde im Sommer 2020 mit der Erarbeitung eines Radverkehrskonzepts für die Stadt Voerde beauftragt (siehe DS 16/1224). In der Sitzung des damaligen Planungs- und Umweltausschusses vom 25.08.2020 erfolgte zum einen die Vorstellung des Büros „stadtVerkehr“ sowie eine kurze Skizzierung der Inhalte, der Vorgehensweise und des zeitlichen Ablaufs der Konzepterstellung. Im Anschluss an die Vorstellung im politischen Gremium startete die Bestandsanalyse der Gegebenheiten vor Ort, die eine klimafreundliche und ressourcenschonende Mobilität ermöglichen sollen. Neben der Befahrung des Radwegenetzes vor Ort werden vorhandene Planungen und Daten in der Konzepterstellung berücksichtigt.

Um eine breite und transparente Beteiligung der Öffentlichkeit zu ermöglichen, wurde zusätzlich zu den zwei vorgesehenen Bürgerveranstaltungen ein Online-Beteiligungsformat gewählt. Auf einer interaktiven Ideenkarte konnten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Voerde ihre Anregungen, Kritik, Ideen oder sonstigen Hinweise direkt verorten. Die Online-Plattform war im Zeitraum vom 14.09.2020 bis zum 09.11.2020 freigeschaltet. Dabei wurde die Website des Beteiligungsformats über 2.000-mal aufgerufen. Zusätzlich zu den 311 Ideen gab es 142 eingetragene Kommentare. Für bereits eingetragene Ideen der Bürgerinnen und Bürger gab es mehr als 3.600 Zustimmungen über den sogenannten „Like-Button“. Im Anschluss an die Auswertung der vorhandenen Unterlagen sowie der Online-Beteiligung erfolgte die erste 1. Bürgerveranstaltung am 28.06.2021 in der Aula des Gymnasiums Voerde als Präsenzveranstaltung. Die Zeitspanne zwischen Auftragsvergabe und erster Bürgerveranstaltung ist pandemiebedingt länger als üblich, da ein direkter Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort bevorzugt wird. Der ausschließliche digitale Dialog kann zu einem Beteiligungshemmnis einzelner Personengruppen führen. Die aktive Teilnahme der Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt ist jedoch ein wichtiger Baustein des Erarbeitungsprozesses, wodurch der Präsenzveranstaltung ein hoher Stellenwert beigemessen wird. Neben der Bestandsaufnahme wurde die Netzkategorisierung sowie der Entwurf der Mängelanalyse im Rahmen der Bürgerveranstaltung präsentiert. Zudem wurde genügend Zeit für den direkten Austausch vor Ort vorgesehen, der mit zahlreichen Wortmeldungen zu einer aktiven Veranstaltung führte. Die vorgebrachten Anregungen und Hinweise reichen über die Themenfelder Netzlücken, Sicherheitsbedenken, Geschwindigkeitsreduzierungen für Kfz bis hin zu Wartezeiten an Lichtsignalanlagen, fehlenden Radabstellanlagen oder auch die Benutzungspflicht von Radwegen. Die vorgebrachten Wortmeldungen wurden dokumentiert und werden im weiteren Erarbeitungsprozess berücksichtigt. Zurzeit befindet sich das Radverkehrskonzept beim Verfahrensschritt „Maßnahmenkonzeption“. Der Entwurf der Maßnahmenkonzeption kann der Anlage 1 zu dieser Drucksache entnommen weden. Das Büro „stadtVerkehr“ aus Hilden wird in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 23.11.2021 den vorläufigen Arbeitsstand präsentieren. Auf Grundlage dieser Ergebnisse soll im letzten Quartal des Jahres 2021 die 2. Bürgerbeteiligung stattfinden, um anschließend den Gesamtbericht für das Radverkehrskonzept der Stadt Voerde zu finalisieren.

Quelle: Stadt Voerde  Sachstandsbericht zum Radverkehrskonzept der Stadt Voerde (Niederrhein)

 

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    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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