Radwegenetz in Paris wächst weiter
Paris will sein Radwegenetz weiter ausbauen und gefährliche Kreuzungen entschärfen, um der gestiegenen Bedeutung des Radfahrens in der französischen Hauptstadt gerecht zu werden.

Seit einigen Jahren macht die französische Hauptstadt mehr Platz für Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldete, dass bis 2032 rund 200 Millionen Euro für weitere Radwege und für das Entschärfen gefährlicher Kreuzungen vorgesehen sind. So wolle man mit der wachsenden Fahrradnutzung Schritt halten und sichere, durchgängige Verbindungen schaffen.
Wachsender Radverkehrsanteil
Paris hat derzeit rund 450 Kilometer Radwege. Kommen die markierten Radfahrstreifen auf den Straßen hinzu, sind es rund 1.600 Kilometer. Die Fahrradnutzung ist seit 2020 um mehr als 45 Prozent gestiegen. Inzwischen soll jeder Zehnte in Paris mit dem Rad zur Arbeit fahren. Eine Zählstation im Zentrum kam auf mehr als sechs Millionen Radfahrende in einem Jahr.
Geplant sind 140 Kilometer Radwege, die Entschärfung von 420 Kreuzungen und die Freigabe von 220 Kilometern Einbahnstraßen für Radfahrende in entgegengesetzter Richtung. Die Stadtpolizei soll zudem den motorisierten Verkehr stärker überwachen und Verstöße gegen Radfahrende und Zufußgehende ahnden.
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