Landkarte NRW zum Fahrradklima-Test 2022 - Orange gefärbte Städte haben die Mindestteilnehmerzahl noch nicht erreicht

Landkarte NRW zum Fahrradklima-Test 2022 - Orange gefärbte Städte haben die Mindestteilnehmerzahl noch nicht erreicht © ADFC NRW Heinrichs - GeoBasis DE BKD 2022

Endspurt Fahrradklima-Test 2022 in NRW

 

Pressemitteilung

Nr. 30/2022

Düsseldorf, 25.11.2022 

 

Am 30. November endet der Fahrradklima-Test von ADFC und Bundesverkehrsministerium.

Wenige Tage vor Ende der weltgrößten Online-Befragung zur Zufriedenheit der Radfahrerinnen und Radfahrer haben bereits fast 60.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen mitgemacht und für die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt Schulnoten vergeben.

Die Kommunen erhalten so Hinweise, wo Radwege fehlen, kaputt sind oder andere Probleme die Menschen vom Radfahren abhalten. 145 vor allem kleinere Gemeinden und Städten im ländlichen Raum müssen aber weiter bangen, ob sie in die wissenschaftliche Auswertung kommen. Denn sie haben die mindestens 50 Bewertungen noch nicht erreicht, die dafür erforderlich sind und brauchen jetzt dringend weitere Rückmeldungen. Darunter Gemeinden in den Kreisen Borken, Düren, Euskirchen, Heinsberg, Herford, Hochsauerlandkreis, Höxter, Kleve, Lippe, Minden-Lübbecke und den Kreisen Olpe, Paderborn und Soest. Auch in der Städteregion Aachen und den Kreisen Warendorf und Wesel können noch einige Städte es in die Auswertung schaffen, so der Fahrrad-Club ADFC NRW.  

Die Städte, die noch dringend Bewertungen brauchen, finden Sie in alphabetischer Reihenfolge auf der Seite www.adfc-nrw.de

Hier gibt es in NRW bis jetzt die meisten Bewertungen  Die meisten Teilnehmahmen zählen bislang Düsseldorf (3028), Münster (2458), Köln (2223), Bonn (1887) und Dortmund (1764), Essen (/1504), Leverkusen (1324) und Wuppertal (1064).
 

Axel Fell, der Landesvorsitzende des ADFC NRW, sagt: „Alle Städte, Unternehmen, Schulen und Vereine sollten darum jetzt noch einmal zur Teilnahme aufrufen, damit auch kleine Städte im ländlichen Raum in die wissenschaftliche Auswertung kommen. Denn gerade dort fehlt es oft an guten Verbindungen in die Nachbarstädte. Außerdem ist der Fahrradklima-Test die beste und zudem noch kostenlose Marktforschung, die jede Kommune nutzen sollte. Denn hier kommen die zu Wort, die im Alltag in unseren NRW-Städten unterwegs sind und ihr Wissen aus erster Hand weitergeben.“

Fahrradklima-Test: Je mehr Bewertungen, desto aussagekräftiger
Je mehr Leute und Städte mitmachen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse und umso effektiver kann Radfahren verbessert werden, betont Annette Quaedvlieg, stellvertretende Landesvorsitzende des ADFC-NRW: Wenn Radfahren als gefährlich wahrgenommen wird, hält das die Leute vom Umstieg aufs Fahrrad ab. Der Fahrradklima-Test ist daher ein wichtiger Schritt, um vor Ort Sicherheitslücken zu entlarven, Radfahren attraktiver und unsere Städte lebenswerter zu machen.“

So schnitten NRW-Städte 2020 ab:
Gute und befriedigende Schulnoten erzielten Städte aus dem Münsterland wie Bocholt, Münster, Reken, Wettringen und Meckenheim im Rhein-Sieg-Kreis.

Leider belegten zuletzt Städte aus NRW in fünf der sechs nach Städtegrößen aufgeteilten Kategorien den letzten Tabellenplatz. So auch die Städte Essen, Dortmund und Köln, die von den 14 deutschen Großstädten über 500.000 Einwohner die Schlusslichter waren.

 
Noch bis Ende November kann online abgestimmt werden unter www.fahrradklima-test.adfc.de

Hinweis an Redaktionen: Logos und Grafiken zum ADFC-Fahrradklima-Test sowie regionale Infos zu Städten in Ihrem Erscheinungs-/Sendegebiet finden Sie im Pressebereich des ADFC NRW auf https://nrw.adfc.de/presse

Gerne vermitteln wir Interviewpartner:innen auch für Ihre lokale Berichterstattung.

Wir freuen uns, wenn Sie den Aufruf zur Abstimmung auf www.fahrradklima-test.de sowie den Hashtag #fkt22 weiter verbreiten, denn der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Radbegeisterte teilnehmen.

Über den ADFC NRW
Der ADFC NRW e.V. ist mehr als 55.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In 40 Kreisverbänden und rund 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrades ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer*innen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.

Kontakt
Ludger Vortmann
Pressesprecher
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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW e.V. (ADFC NRW)
Landesverband NRW
Karlstr. 88, 40210 Düsseldorf
Tel. 0211-6870813
Mobil 0151-67534402
Mail: presse@adfc-nrw.de
Internet: www.adfc-nrw.de

 

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Annette Quaedvlieg und Axel Fell führen als Doppelspitze den Landesverband des ADFC NRW.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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