
KW11-25_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, khm
KW11-25 Wasserschloss-Raesfeld 75KM
Es war mal wieder recht kühl am Morgen. Aber Trotzdem haben sich 18 angstfreie Radler zusammen gefunden, um eine schöne Tour nach Raesfeld zu unternehmen. Und geregnet hat auch nicht, was man wohl als glücklichen Umstand buchen kann.
Bei locker bewölkten 4°C kam die Radelgruppe wie gewohnt auf dem Voerder Rathausplatz zusammen und dann auch gegen 10:00 Uhr in Schwung. Zunächst wurde ein Südostkurs in Richtung Dinslaken eingeschlagen. Auf dem Marktplatz in Lohberg wurden weitere Mitfahrer aufgenommen sowie noch so einige am Wegesrand Zugestiegene begrüßt. Eine muntere Zuschauermenge, bestehend aus unserer lieben Freundin Evelyn mit Henry, verabschiedete uns auf die heutigen Tour. Mittlerweile betrug die Teilnehmeranzahl 18 Personen.
Die Radelgruppe pedalierte alsdann nördlich um die Lohberger Halde herum und durch das NSG Hünxer Bachtal bis zu unserem bekannten Rastplatz an der Sonderabfalldeponie Hünxe-Schermbeck. Hier wurde nach knapp 20 Kilometern eine kurze Rast eingelegt.
Danach ging es weiter durch Gahlen und im Bogen westlich um Scherbeck herum und schließlich zum dortigen Rathaus. Eine kurze Pause sollte hier den Besuch der sanitären Anlagen ermöglichen. Die waren aber während der Mittagspause verschlossen. Bürgernähe, wie sie im Buche steht!
Nachdem wir unverdrossen wieder weiter geradelt sind, haben wir an der Burg Schermbeck kurz angehalten, um zumindest schon mal ein Gruppenfoto zu machen. Hat einwandfrei funktioniert, das Ergebnis der Bemühungen könnt Ihr gerne herunterladen. jetzt ging es aber zur nächsten Etappe: nach Erle. Und tatsächlich, nach nur 11 Kilometern sind wir durch dieses Örtchen gerauscht. Und an der Böckenhoffschen Kornbrennerei haben wir auch nicht angehalten.
Von Erle aus war es nur noch ein Katzensprung bis nach Raesfeld. An unserem ersten Haltepunkt dort angekommen, haben wir dann schnell entschieden, das kurze Stück bis zum Schloss Raesfeld weiter zu fahren. Dort waren einfach mehr Möglichkeiten zur Einkehr im Angebot. Gesagt, getan, hier waren zwei Lokale schnell ausgemacht, wo sich unsere Truppe beköstigen lassen konnten.
Nach einer Stunde ging es dann wieder auf den Rückweg. Der führte uns zunächst durch den Tiergarten Raesfeld. Hier wurden wir von einem quer über dem Weg liegenden Baum aufgehalten, der aber ruck-zuck von netten Forstarbeitern zerteilt und aus dem Weg geräumt wurde. Als war die Bahn wieder frei für uns. Danke an die freundlichen Kettensägenmänner!
Nach dem Verlassen des Tiergartens radelten wir nach Südwesten auf Marienthal zu. Diesen Ort haben wir aber rechts liegen gelassen und sind am Dämmerwald vorbei nach Drevenack gefahren. Hier hat's dann einen unserer Mitfahrer erwischt oder besser gesagt, sein Hinterrad. Ein beständiger Druckverlust sorgte für Ungemach. Und zusätzlich wehrte sich das eingebaute Sclaverand-Ventil mehr oder minder erfolgrech gegen die Aufpumpversuche. Daher ist unser Mitfahrer samt pumpenbewehrter Begleitung rasch nach Hause gefahren.
Von dort aus führte uns der Weg nach Krudenburg. Dort wurde die heutige Tour beendet. Mittlerweile hatten sich bereits einige Teilnehmer in Richtung ihrer Heimatställe aufgemacht, so dass die Gruppe eh schon ziemlich klein geworden war.
Der Rest zog dann an den Feuchtwiesen Nordhang Testerberge vorbei und steuerte Voerde als Ziel an. Bei Kilometerstand 70 meldete eine unserer Mitfahrerinnen ein Problemchen mit ihrem Pedelec-Akku. Und kurz danach war kein Saft mehr drauf, so dass sie mit reiner Muskelkraft die restlichen Kilometer trampeln musste. Entgegen ihres ausdrücklichen Wunsches haben wir sie aber mit verminderter Geschwindigkeit begleitet, so dass sie nicht ganz allein auf weiter Flur radeln musste. Wir lassen keinen hängen, gell?
Kurze Zeit später war Voerde erreicht, so dass sich die Dinslakener verabschiedeten und der Rest sich nach Voerde verdüste.
Vielen Dank an Heinz-Dieter für die schöne Tour und dafür, dass er uns an mancher Stelle wieder mit Erkenntnissen aus der Geschichte der Gegend erhellen konnte. Man lernt eben nicht aus und beim Radeln mit dem ADFC sowieso nicht.
Ich hoffe, dass wir uns bei der nächsten Tour wieder sehen und sach mal "tschö mit Ö!"
Wolfgang
Text: wb
Bilder: ab, ck, ek, hdh, khm, wb