KW09-26 Rundfahrt nach Dorsten-Holsterhausen 56KM - ADFC Dinslaken-Voerde

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsverein Dinslaken-Voerde e. V.

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KW09-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb

KW09-26 Rundfahrt nach Dorsten-Holsterhausen 56KM

Der erste sonnige Tag im Radeljahr 2026! Da hat es niemanden zu Hause gehalten, denn es lockten Temperaturen über 10°C und nette Tourenteilnehmer. Da waren wir mit dieser mittellangen Tour recht gut bedient und haben uns nicht zu sehr verausgabt.

Für den heutigen Donnerstag hatten die Wetterfrösche gute Rahmenbedingungen fürs Radfahren vorhergesagt. Daher war es auch kein Wunder, dass sich am Voerder Rathaus rund 18 Radler einfanden, um an der bekannt gegebenen Tour teilzunehmen.

Schnell war die Eintragung in die Teilnehmerliste erledigt und das radelnde Volk begrüßt worden, schon ging es los in Richtung Hünxe. Die ersten 10 Kilometer führten uns über Voerde-Holthausen und Bocholtwelmen durch die Testerberge. Nachdem wir die Autobahn A3 bei "Klein-Moskau" überquert hatten, erreichten wir kurz später den Hünxer Markt.Dort wurden wir bereits von weiteren Teilnahmewilligen erwartet, so dass sich die Gesamtstärke der heutigen Gruppe auf 24 Personen belief.

Nachdem die Gruppe nun komplett war, fuhren wir zunächst in Richtung Drevenack. In Höhe von Krudenburg sind wir dann rechts ab gebogen, sozusagen direkt ins Grüne. Auf den Waldwegen mussten wir all unsere Fahrkünste aufbieten, um nicht in den recht üppigen Schlammlöcher stecken zu bleiben. Unglücklicherweise waren die feuchten Wege von den Fahrzeugen des Forstbetriebes ordentlich durchgepflügt worden. Aber zum Glück ist nix passiert, nur unsere Drahtesel sahen zum Teil aus wie Hulle.

Nach rund 15 Kilometern Gesamtstecke haben wir zu einer kleinen Pause angehalten und uns von der eben gefahrenen Etappe erholt. 15 Minuten später ging aber die Tröte, die uns zu den Rädern rief. Drum stiegen wir rasch auf und radelten fortan auf einer bequem zu fahrenden Strecke vorbei an Bricht, um später Schermbeck am Südzipfel zu streifen. Weiter führte uns der Weg durch landwirtschaftlich geprägte Flächen im Abstand an der Lippe entlang bis zum Holsterhausener Dorf. Von dort aus war es dann nur noch ein Katzensprung, bis wir nach 29 Kilometern das angepeilte Tagesziel erreichten. Der in Holsterhausen ansässige Schollin lud zur großen Pause ein und die meisten von uns nutzten die Zeit, um mit einem Tässchen Kaffee und einem kleinen Imbiss die Sonne auf sich einwirken zu lassen. Denn mittlerweile hat sich die morgentliche Kühle verduftet und einem schönen Vorfrühlingstag Platz gemacht.

Die einstündige Pause war dann auch viel zu schnell vorbei und so stiegen wir wieder auf unsere Drahtesel und machten uns auf den Heimweg. Wir radelten südwärts bis zur Lippe und bogen danach rechts ab, um den Fluss eine Weile zu begleiten.

Bei Östrich überquerten wir das Gewässer und fuhren südlich von Gahlen in Richtung NSG Hünxer Bachtal weiter.

Hier ist es leider zu einem kleinen Unfall gekommen, bei dem ein Tourenteilnehmer ohne Beteiligung weiterer Personen gestürzt ist. Dank der sofortigen und zielorientierten Hilfe zweier Mitfahrer konnte Erste Hilfe geleistet werden, so dass einer Weiterfahrt bald nichts mehr im Wege stand. Da wir kurz Später beim Kilometerstand 40 eine Pause eingelegt haben, hatten alle Beteiligten Gelegenheit, erstmal durchzuatmen.

Nach der viertelstündigen Pause an der Deponie am Mühlenberg ("wo wir immer anhalten") ging es weiter in Richtung Bruckhausen. In Höhe der Dinslakener Straße begannen die ersten Auflösungserscheinungen der Gruppe, weil die ersten Teilnehmer doch lieber den direkten Weg zum heimischen Fahrradkeller wählten.

Im Bereich NSG Stollenbach erwartete uns auf dem total aufgeweichten Kirchweg noch ein letzter Matschtest, den aber alle verbliebenen Teilnehmer mit Bravour bestanden.

Danach war es nur noch eine Formsache, am Schützenheim des BSV “Einigkeit” Holthausen 1928 e.V. die Tour offiziell zu beenden.

Mein Dank gilt allen Mitfahrern, die die Matschpartien klaglos über sich haben ergehen lassen und an Peter für seinem Job als Hinterherfahrer. Ein besonderer Dank geht an Hans und an Ulrike W., die sich beide in vorbildlicher Weise um unseren verunfallten Mitfahrer gekümmert haben.

Wie geht's weiter? Den Prognosen zufolge soll es in der 10. Kalenderwoche schön sonnig bei knapp 20°C werden. Da kann man schon fast die Sonnencreme einpacken, oder?

Viele Grüße

Wolfgang

Text + Bilder: wb

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