KW14-26 Am Gründommerstag nach Mehrhoog 64KM - ADFC Dinslaken-Voerde

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsverein Dinslaken-Voerde e. V.

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KW14-26 Am Gründommerstag nach Mehrhoog 64KM

Die heutige Tour führte uns bei durchwachsenem Wetter durch den rechten Niederrhein mit seinen Kiesgruben und Wäldern. Beginnender Frühling und viel Natur waren das Motto. Und wir haben uns in der Bäckerei Winkelmann eine schöne Kaffeepause gegönnt.

Beim morgentlichen Treff am Voerder Rathaus konnte man bereits erahnen: das Wetter wird heute keine bis kaum Sonne für uns übrig haben. Aber egal, nachdem wir verhältnismäßig pünktlich um 10:04 Uhr losgefahren sind, konnte es ja nur noch besser werden.
Zunächst fuhren wir nach Westen, über die Frankfurter Straße und über Löhnen in Richtung Spellen. Dort haben wir den funkelnagelneuen Radweg ausprobiert und sind danach über Emmelsum in die Lippeauen geradelt. Danach erreichten wir in Wesel die Rheinpromenade und schließlich auch den Treffpunkt am Liegeplatz der River-Lady. Dort wurden wir von weiteren Teilnehmern erwartet.

Nach Erledigung der Formalitäten wurde eine Anzahl von 18 Radelwilligen festgestellt, darunter 6 Damen. Im Vergleich zur Vorwoche war der prozentuale Anteil zwar etwas niedriger, aber es reichte noch für gut 33 Prozent. Respekt!
Unmittelbar nach dem Aufruf mit dem neu angeschafften Nebelhorn setzten wir uns dann auch in Bewegung. Am Yachthafen vorbei führte unser Weg am Südufer des Auesees vorbei. Hier bogen wir auf den Rundweg am See ein, um beim Kilometerstand 22 an der Schutzhütte eine kleine Pause abzuhalten. Nach 15 Minuten fuhren wir weiter, vorbei an Bislich und dann weiter nach Norden bis nach Mehr. Dabei passierten wir die Gewässer Droste Woy, den Diersfordter Waldsee, das Kirchenrenn und die Lange Renne. Und ruckzuck waren wir dann auch schon im Bereich Mehrhoog, unserem heutigen Tagesziel. Nach 37 Kilometern kamen wir an der dortigen Bäckerei Winkelmann an, wo wir unsere große Pause verbrachten.


Frisch gestärkt stiegen wir nach einer knappen Stunde wieder auf unsere Drahtesel und traten den Rückweg an. Der führte uns nach Südosten geradewegs in den Diersfordter Wald. Zur Durchquerung desselben nahmen wir den Moor-Erlebnisweg. Sehr naturnah bewegten wir uns durch das Areal, über Baumwurzeln und durch sandige Dünenpfade bis zum gewundenen Bohlenweg direkt übers Moor. Sicherheitshalber haben wir unsere Bikes auf diesem Weg geschoben, denn runterfallen wollte wohl niemand. Danach mussten wir uns erst mal mittels einer kleinen Pause von den Schiebestrapazen erholen. Kurz nach der Weiterfahrt rannte eine Gruppe Hirsche kurz vor uns quer über den Waldweg. Das war schon beeindruckend, mit welchem Tempo diese Tiere durch den Wald geprescht sind. Dies und so mancher Hase oder manche Wildgans, die unseren Weg kreuzten, gaben der heutigen Tour den gewissen Natur-Touch.

Bei Kilometer 46 kam an einer günstigen Stelle eine weitere Pause, bei der sich nochmals gestärkt wurde. Kurz später verließen wir den Diersfordter Wald und zogen nun in Richtung Wesel. Wir durchquerten Blumenkamp und Feldmark und erreichten nach 57 Kilometern den Weseler Hauptbahnhof. Hier wurde ein letzter Halt eingerichtet und die Tour offiziell für beendet erklärt. Die Weseler Teilnehmer zogen ihrer jeweiligen Heimstätte entgegen, während der Rest über die B8 und dem Lippeschlößchen gen Voerde fuhr. So nach und nach erodierte die Gruppenstärke, je nachdem, wer gerade abbog und seinem Heimatstall entgegen radelte.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, dass ihr alle am Ball geblieben seid. Und ein großer Dank an Anne Beier für ihren Job als Hinterherfahrerin. Du hast die Schäfchen fein zusammen gehalten.
Mit bleibt nichts weiter übrig, als uns für die nächste Runde gutes Wetter und noch schöne Rest-Ostertage zu wünschen.

Viele Grüße
Wolfgang

Text: wb
Bilder: ab + wb
 

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