
KW19-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
Kleine Tour zum Geleucht / Halde Rheinpreußen 50KM
Bei recht erfreulichem Wetter ging es für unsere heutige Gruppe auf einen erfreulich kompakten Kurs von rund 50 Kilometern zum Geleucht auf der Halde Rheinpreußen. Die Fernsicht von der Halde war tadellos und mit Fernglas noch besser.
Wie gewohnt startete die Gruppe von Radelfreunden gegen 10:00 Uhr unter der bewährten Leitung unseres Vorfahrers Peter D. am Voerder Rathaus. Das Wetter war (noch) bewölkt, aber das sollte sich im Laufe des Tages zum Sonnigen hin ändern.
Das erste Ziel war der Altmarkt in Dinslaken, wo noch einige Mitfahrer eingesammelt werden wollten. Nachdem dort alle Formalitäten erfüllt waren, konnten wir mit einer Gesamtstärke von rund 17 Teilnehmern auf die Reise gehen. Zuerst ging es in südöstlicher Richtung durch den Averbruch und von dort aus auf den Emscher-Weg. Die Freude am entspannten Fahren längs derEmscher war allerdings nur von kurzer Dauer, weil die Emschergenossenschaft den Weg zwecks Einrichtung einer Baustelle gesperrt hatte. Also hieß es "zurück marsch marsch" und an der Wehofer Halde entlang bis zum nächstgelegenen Einstiegspunkt zum Emscher-Weg. In Barmingholten wechselten wir wieder auf das öffentliche Straßennetz, um das Klärwerk Emschermündung zu umfahren. Nach rund 1500 Metern erreichten wir die HOAG-Trasse, der wir weiter folgten. Das Ganze aber nicht ohne die obligatorische Pause am schönen Rastplatz in Holten.
Frisch gestärkt radelten wir dann weiter auf der HOAG-Trasse westwärts bis nach Walsum, von dort aus nach Süden und später am Schwelgernpark in DU-Marxloh vorbei. Wir folgten der Alsumer Straße am Hochofenwerk Schwelgern vorbei und erreichten schließlich den Alsumer Berg. Hier, auf dem Deichweg am Rhein, wurde die nächste Pause abgehalten. Erfreulicherweise hat man hier vor kurzem einen Blumencontainer mit Sitzgelegenheit hingebaut, so dass man beim Kniftenessen den Schiffsverkehr auf dem Rhein beobachten kann.
Aber auch diese Pause dauerte nicht ewig, also setzten wir nach 10 Minuten unseren Weg fort und waren ruck-zuck an der A42-Brücke, auf der wir dann den Rhein überquerten. Die Halde Rheinpreußen mit dem markanten Geleucht war linkerhand schon zum Greifen nah.
Rund 2,5 Kilometer hinter der Rheinbrücke kamen wir an der Halde an und schalteten alle einige Gänge runter, denn es ging nun bergauf zum Geleucht. Nach rund 60 Höhenmetern erreichten wir das Ziel unserer heutigen Tour und konnten unsere Anstrengungen mit einem erstaunlich gute Fernsicht von dort oben belohnen. Das eine oder andere mitgebrachte Fernglas tat dabei gute Dienste.
20 Minuten dauerte unser Aufenthalt, dann mussten wir wieder an den Abstieg, der unzweifelhaft leichter fiel als der Weg hinauf. Unten angekommen fuhren wir um die Halde herum, am Waldsee vorbei bis zum Loheidersee. Dort bogen wir rechts ab und fuhren schnurstracks in Richtung Orsoy.
Dort angekommen, mussten wir leider feststellen, dass die örtliche Bäckerei zur Mittagszeit geschlossen hatte. Darum wurde beschlossen, mit der Fähre überzusetzen und unter der Führung von H.-D. Herbers die Bäckerei Muth in Alt-Walsum anzusteuern. Während der Entscheidungsfindung und der anschließenden Weiterfahrt verabschiedeten sich bereits einige Teilnehmer in ihre heimatlichen Gefilde. Wie es dem Rest in der Bäckerei ergangen ist, wurde mir nicht überliefert. Ich vermute aber, dass ein jeder das Stückchen Kuchen seiner Wahl bekommen hat und danach wohlgesättigt den Weg auf dem letzten Stück nach Voerde angetreten hat.
Besten Dank an Peter, der diese Tour nach eigenem Bekunden von ganz hinten aus der Schublade gezogen hat. Wir hatten den Tag über gutes Wetter, wie beschrieben eine super Aussicht auf der Halde Rheinpreußen und so gut wie keinen Gegenwind. Also alles vom Feinsten. maL Sehen, ob und wo es in der kommenden Woche hingeht.
Viele Grüße
Wolfgang
Text: wb
Fotos: uw + wb

































