
KW18-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW18-26 Zur Radmosphäre in Essen-Altendorf 67KM
30.04.2026, das Datum sprach dafür, dass es eine Fahrt in den Mai werden würde. Und in diesem Sinne sind wir dann anne Emscher und am Kanal entlang gen Essen gezogen. Wofür? Natürlich für 'ne Portion Currywurst mit Pommes. Eine reviertypische Speise!
Bei allerfreundlichstem Sonnenwetter ging es heute gegen 10:00 Uhr in Voerde am Rathaus auf die Piste. Der einzige Wermutstropfen war ein ständiger deutlicher Luftzug, auch "Wind" genannt, der zumeist in Böen und von Vorne kam. Also ein echter Gegenwind, der teilweise bis zur Stärke 3-4 aufbrauste.
Nichts destotrotz kam man pünktlich am Dinslakener Altmarkt an, um die dort wartenden Mitreisenden in die Gruppe aufzunehmen. Nachdem sich ein Jeder in die Teilnehmerliste eingetragen hatte, wurde eine Menge von 27 Radelfreunden festgestellt.
Nach einem Viertelstündchen hatte ich das Vergnügen, als heutiger Vorfahrer die Gruppe auf den rechten Weg zu bringen und so geschah es dann auch. Zunächst fuhren wir in Richtung Averbruch, um dort auf den Emscherweg in südöstlicher Richtung aufzufahren. Nach gut drei Kilometern war dann erst mal Schluss mit Emscherweg, weil eine spontan eingerichtete Baustelle bei Wehofen uns an der Weiterfahrt hinderte. Aber Dank der Komoot-Navi und rudimentärer Ortskenntnis haben wir einen kleinen Haken geschlagen und haben uns kurze Zeit später auf dem geplanten Kurs eingefunden.
Nach insgesamt 12 Kilometern haben wir uns ein windgeschütztes Pausenplätzchen auf der HOAG-Trasse gesucht und dort die erste Pause abgehalten. Der Gegenwind hat seinen Tribut gefordert. Da es hier eine recht farbenfrohe Botanik gab, haben wir diese Kulisse für ein Gruppenfoto verwendet.
Nach rund 15 Minuten saßen alle wieder im Sattel und weiter ging es, nun wieder an der Emscher entlang, in Richtung OB-Buschhausen. Dort kam ein Teilstück auf einer leider stark befahrenen Straße, bis wir dann am RWO-Stadion den Uferweg am Rhein-Herne-Kanal erreichten.
Von da aus ging es dann etwa drei Kilometer weiter nach Osten, den Gasometer und das Centro rechterhand im Blick. An der Ripshorster Brücke wechselten wir auf die andere Kanalseite und waren dann wenige Minuten später am Haus Ripshorst angekommen. Hier haben wir 10 Minuten pausiert und gerne das Angebot an öffentlichen WCs angenommen.
Wir nutzten die Gelegenheit zum Verschnaufen, denn ein anstrengendes Teilstück stand uns nun bevor. Haus Ripshorst liegt auf 36 Meter über NN, wir müssten jedoch auf knapp 100 Meter rauf. Diesen Gipfel erreichten wir nach gut 6 Kilometern am Ausgang des Hexbachtals. Danach durchquerten wir in Bergabfahrt Essen-Schönebeck, kamen am Terrassenfriedhof vorbei und bogen schließlich auf den Radschnellweg RS1 ein. Nach knapp 5 Kilometern fuhren wir schließlich an der Radmosphäre am Niederfeldsee vor.
Dort war es dann Zeit für eine einstündige Pause. Die nutzten wir, in dem wir wie in der Tourenvorschau beschrieben in der Sonne saßen, Kaffee/Kuchen oder Currywurst/Pommes zu uns nahmen.
Jede Pause hat auch mal ein Ende, so auch unsere heutige Einkehr. Also traten wir den Heimweg an, der uns nordwärts an E-Bochold (mit „d“ am Ende!) vorbei, am ehem. Schacht Neu-Cöln und Dellwig vorbei bis nach Borbeck führte. Hier überquerten wir den Rhein-Herne-Kanal und folgten ihm dann ein wenig bis OB-Osterfeld. Von hier bis durch OB-Sterkrade hindurch war es schon ein mühevolles Unterfangen, diese große Fahrradgruppe einigermaßen durch den Feierabendverkehr zu bringen. Aber irgendwie haben wir es geschafft und das nicht zuletzt, weil unsere Hinterherfahrerin Anne ihre Schäfchen zusammen gehalten und die Spitze der Gruppe bei Bedarf per Funkruf zum Warten aufgefordert hat. So konnten wir unsere verstreute Truppe immer wieder zusammenführen. An dieser Stelle einen Dank an den Erfinder der Walkie-Talkies.
Als dieses Teilstück hinter uns lag, war es nur noch ein Klacks bis nach Schmachtendorf und nach Hiesfeld. Mittlerweile hatten sich bei der Radelgrupppe schon Erosionserscheinungen durch Heimfahrende eingestellt, so dass wir in Dinslaken Altstadt nur noch mit 10 Personen eintrafen. Die wurden dann verabschiedet und es wurden die letzten Kilometer bis zur jeweiligen Heimat angetreten.
Ein großer Dank geht an Anne, die heute bei dieser großen Gruppe keinen leichten Job hatte und trotzdem die Nerven behalten hat. Es ist leider so, dass wir so gut wie gar nicht planen können, wieviele Leute morgens beim Start erscheinen und so aus einer erhofft übersichtlichen Teilnehmeranzahl dann eine knapp 30 Personen starke Radelgruppe wird.
So, dann wollen wir mal sehen, wohin uns der Weg am kommenden Donnerstag führen wird. Das Wetter soll nach bisheriger Ansage recht gut werden. Bis denne!
Viele Grüße
Wolfgang
Text: wb
Bilder: ab, ek, hs, lk,wb































































