
KW13-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW13-26 Bei Aprilwetter nach Schermbeck 54KM
Der heutige Ausflug war nicht der längsten Einer, aber diesmal war alles dabei: Sonne, Hagel und eiskalter Regen. Aber auch eine gemütliche Mittagspause in der Bäckerei Imping in Schermbeck. Aber immerhin waren es schöne und knappe 50 Kilometer.
Am heutigen Donnerstag traf sich wie gewohnt die Radelgruppe am Voerder Rathaus. Wettermäßig sah es nicht so dolle aus. Auf der Fahrt zum Treffpunkt wurde dann so manch einer von einem Hagelschauer erwischt. Und kalt war es obendrein. Da sollte man die Regenklamotten auch in Griffweite haben… Wohl ob des Wetters war dann auch die Anzahl der Teilnehmer recht übersichtlich - nur 9 Personen hatten sich eingefunden. Allerdings hatten wir einen auffallend hohen Damenanteil in der Gruppe. 4 von 9 Mitfahrenden waren der Damenriege zuzuordnen, was einen Anteil von 44,4% ausmachte. Respekt!
Fast pünktlich um 10:04 Uhr schwangen wir uns auf unsere Drahtesel und fuhren erst mal ostwärts nördlich am Tederingsee vorbei nach Bruckhausen. Danach zogen wir ein wenig die Dinslakener Straße in Richtung Hünxe entlang. Am Witte Hus bogen wir rechts ab und durchquerten in nordöstlicher Richtung das Hüxer Bachtal. Nach 17 Kilometern war es dann Zeit für eine Pause. Daher kam der Rastplatz an der Sondermülldeponie gerade recht. Außerdem halten wir bekanntlich immer an dieser Stelle.
Nach rund 20 Minuten waren die Kniften aufgeschmaust und es wurde Zeit zum Weiterfahren. Wir schlugen einen Kurs nach Norden ein und kamen nach weiteren 7 Kilometern in Schermbeck an. Dort erwartete uns die Bäckerei Imping, wie so oft eine gute Wahl, wenn man in der Gegend ist. Schnell war der Kaffee in die Tasse gelaufen und schon konnten wir uns ganz entspannt vom Gastraum aus den einsetzenden Hagelschauer ansehen.
Nach gut 45 Minuten war der Schauer Geschichte und wir hatten wieder Bock zum Weiterfahren. Wir verließen Schermbeck in südwestlicher Richtung und durchquerten Bricht und Wörtgen.
Dabei folgten wir im Wesentlichen der Trasse der ehemaligen Hamburg-Venloer Bahn, die mittlerweile sehr gut als Rad- und Wanderweg ausgebaut ist. Zuweilen kann man noch im Unterholz Reste der Gleisanlagen sehen.
Nach insgesamt 34 Kilometern erreichten wir Drevenack, wo unser heutiger Vorfahrer Karl-Heinz Müllers den offiziellen Teil der Tour beendete. In der Folge teilte sich die Gruppe auf in die "Weseler" und in die "Voerder", die von nun an ihren individuellen Heimathäfen zustrebten. Für die Voerder Gruppe ging es an Krudenburg vorbei und dann am Wesel-Datteln-Kanal entlang in Richtung Westen. In Bocholtwelmen bogen wir nach Süden ab und durchquerten die Feuchtwiesen am Nordhang Testerberge. Nach knapp 47 Kilometern erreichten wir den Ortseingang von Voerde, wo sich dann die "Dinslakener" vom Rest der Gruppe verabschiedeten.
Vielen Dank an Karl-Heinz für diese kleine Tour. Anfangs war überhaupt nicht klar, ob wir fahren könnten. Aber das Wetter hatte es mit uns halbwegs gut gemeint, so dass wir ganz entspannt diese Runde drehen konnten.
Hoffen wir mal, dass die nächste Tour von einem etwas freundlicheren Wetter begleitet wird. Bis dahin
Viele Grüße
Wolfgang
Text: wb
Bilder: ab + wb




















