
KW11-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW11-26 Zum Whale-watching in den Xantener Dom 72KM
Heute ging es in den Xantener Dom, denn dort erwartete uns der Abguss eines gestrandeten Buckelwals. Diese Skulptur in Lebensgröße hat uns schwer beeindruckt. Bei 14 Metern Länge und rund 30 Tonnen Lebendgewicht ist das auch kein Wunder.
Donnerstag Morgen, kein Regen, aber eine eiskalte Brise aus allen Richtungen. Verglichen mit dem Wetter der vorangegangenen Tage war das aber schon ein gewaltiger Fortschritt. So kam es dann auch, dass sich ein erklecklich Grüppchen wie immer am Voerder Rathaus traf und unter der Führung unseres heutigen Vorfahrers Hans Z. aufbrach. Das erste Ziel war der zweite Treffpunkt bei Büderich, der nach einer Fahrt durch die Lippeauen nach 50 Minuten erreicht wurde. Nachdem sich alle Teilnehmer eingefunden hatten, konnte die heutige Teilnehmerzahl auf 24 Radelfreunde beziffert werden.
Aber schon ging es weiter, diesmal ein Stück rheinaufwärts auf dem Deich bis nach Büderich. Hier verließen wir den Deich und fuhren nach Westen durch das Feuchtgebiet bei Menzelen-Ost bis in die Nähe von Menzelen-West. Dort, am mittlerweile berüchtigten Bahnübergang "Jägerruh", wurde eine kurze Pause abgehalten. Nach einer Viertelstunde wurde zur Weiterfahrt gemahnt und schon bewegte sich die Gruppe weiter nach Norden in Richtung Birten. Hinter Birten ging es in das NSG Fürstenberg mit der gleichnamigen Bodenerhebung von 75 Metern. Von da an ging's bergab, denn es kam schon Xanten in Sicht. Schnell hatten wir den Dom erreicht und unsere Drahtesel daselbst fein angekettet. Der Besuch im Dom mit der dort ausgestellten Skulptur war schon ein Hingucker. Die Abbildung eines Buckelwals mit einer Gesamtlänge von rund 14 Metern war recht beeindruckend. Eine halbe Stunde haben wir uns das Ganze angeschaut, aber dann ging es auch schon weiter. Am Archäologischen Park Xanten vorbei fuhren wir eine ehemalige Bahntrasse nach Marienbaum. Dieser Weg ist mit seinen knapp sechs Kilometern gerade wie an der Schnur gezogen und dabei flach wie eine Bratpfanne. Also ideal für uns Radfahrer.
In Marienbaum angekommen, war es Zeit für die Große Pause. Zur Auswahl standen ein Besuch des Marienbaum-Imbiss oder der Bäckerei Gerads im Netto-Markt. Daher teilte sich die Gruppe je nach Gusto auf und hoffentlich ist jeder auf seine Kosten gekommen.
nach einer Stunde war es vorbei mit der Pause und wir traten wohl gesättigt die Heimfahrt an. Die führte uns zunächst über Vynen zur Nordspitze der Xantener Nordsee. Dort bogen wir in den Rundweg ein und fuhren südwärts um den See herum. Bei Wardt wechselten wir zur Xantener Südsee und besuchten dort den Wassersportbereich, wo wir eine Pause machten.
Es waren so einige Kite-Surfer und Windsurfer auf dem Wasser und ließen sich von dem böigen Wind über den See ziehen. Tja, des einen Freud, des anderen Leid. Besonders, wenn der Wind beim Radeln vornehmlich von vorne kommt.
Wir fuhren nach der Pause weiter um den See herum bis Lüttingen, durch Beek und bis zur Bislicher Insel. Nach insgesamt ca.60 Kilometern wurde eine kleine Zwischenpause eingerichtet und nochmal Luft geholt für den Rest der Tour.
Am Rhein entlang fuhren wir vorbei an Werrich und Perrich bis zum westlichen Ende der Weseler Rheinbrücke. Hier hat dann unser Vorfahrer die Tour offiziell für beendet erklärt. Das nahm man dann zum Anlass, sich nach Hause zu bewegen, sofern man in Wesel und Umgebung wohnt. Der Rest fuhr in Richtung Friedrichsfeld bzw. Voerde, wobei sich die Gruppe erwartungsgemäß immer mehr dezimierte.
Vielen Dank an Hans für diese Tour. Das Thema war super ausgesucht und einen Wal hat man ja auch nicht alle Tage in der Kirche liegen. Mit dem Wetter hatten wir trotz des Windes großes Glück gehabt und trocken ist es ja auch geblieben.
Dann wollen wir malschauen, was wir in der kommenden Woche unternehmen. Bis dahin
Viele Grüße
Wolfgang
Text: wb, Bilder: hz + wb

































