Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsverein Dinslaken-Voerde e. V.

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KW03-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb

KW03-26 Tour zur Weihnachtskrippe nach Kirchhellen 49KM

Die erste Tour im neuen Jahr 2026. Da wollten wir mal ganz gemütlich anfangen und sind zu einer gerade mal knapp 49 Kilometer langen Fahrt nach Kirchhellen auf die Piste gegangen. Schön war's trotzdem!

Los ging es wieder pünktlich um 10:00 Uhr unter der bewährten Führung von Peter auf dem Voerder Rathausplatz. Das Wetter war bewölkt und unbeständig und die Temperatur lag bei etwa 6-7°C. Selbstredend begann es kurz danach mit einer Sprühregenepisode, aber das kann einen echten Radler nicht abschrecken.

Gegen halb 11 traf die Gruppe auf dem Dinslakener Altmarkt ein, um die dort wartenden Mitfahrer einzusammeln. Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Vorfahrer starteten wir dann durch und begaben uns auf den Weg nach Hiesfeld. Diesmal ging es nicht den gewohnten Weg durch den Averbruch, sondern direkt durch die so genannte Dinslakener City. Ja, ein bisschen Abwechslung tut gut. In Hiesfeld nahmen wir den gewohnten Weg am Rotbach entlang und erreichten nach wenigen Minuten die Hiesfelder Wassermühle. Dort wurden wir von einigen weiteren Radelwilligen erwartet, so dass die Tourengruppe auf eine Gesamtstärke von 19 Personen anstieg.

Weiter ging es dann ostwärts über den Rotbach-Wanderweg bis hin zur Schlägerheide, wo wir dann nach Südosten abbogen und in das NSG Hiesfelder Wald hinein fuhren. Nach insgesamt 18 Kilometern erreichten wir Grafenmühle, wo es ob der momentan geschlossenen Ausflugslokale und Imbißbuden recht trostlos aussah. Das war fast so eine Stimmung wie in einer alten Goldgräberstadt im Wilden Westen. Aber keine Angst, bald werden die Lokale wieder offen sein und dann wird wieder ordentlich Geld geschürft...
Trotz allem haben wir aber eine kleine Pause eingerichtet und uns am mitgebrachten Proviant gelabt.
Nach 10 Minuten wurde dann zur Weiterfahrt gerufen, denn wir hatten ja noch unser Tagesziel vor Augen. Also ging es nun in nordöstlicher Richtung durch Grafenwald und schließlich nach Kirchhellen. Bein Kilometerstand 25 erreichten wir die dortige Johanneskirche. 
Dort erwartete uns die rund 60 Quadratmeter große Krippe, die von Kindern der Gemeinde gestaltet worden ist. Der aufmerksame Betrachter wird dort neben den klassischen Krippenfiguren auch so einige ortstypische Figuren sehen, wie beispielsweise einige Spieler des VfB Kirchhellen und Mitglieder der Schützen- und Brezelbrüder, die im Übrigen ein Banner mit den Terminen für das große Fest in 2026 hochhielten.

Nach der Krippe ging es dann für uns an die Krippe, nämlich zum örtlichen Bäcker Schollin. Hier konnte man sich mit einem Pott Kaffee und etwas essbarem für die Heimreise stärken, die wir dann auch nach 40 Minuten angetreten haben. Zunächst haben wir uns westwärts orientiert, sind nach 27 Kilometern am ehemaligen Bergwerg Prosper V Schacht 10 vorbei gefahren und zwei Kilometer weiter auch am Heidhof. Danach führen wir auf bekannten Wegen weiter bis zum Flugplatz Schwarze Heide. 
Hier erlitt eine Mitfahrerin leider einen unfreiwilligen Abstieg von ihrem Fahrrad. Glücklicherweise hielten sich die Folgen in Grenzen. Es wurde später von einem dicken blauen Fleck und einem geschwollenem Knie berichtet. Hoffen wir, dass alles ohne Rückstände abheilt und nicht noch was nachkommt.
Als alle wieder auf dem Rad saßen, ging es weiter westwärts bis zur Kreuzung am Schwarzen Drecksweg und der Wilhelmstraße. Hier wurde kurz angehalten und vom Vorfahrer die Tour offiziell für beendet erklärt. Die Teilnehmer aus dem Bereich Dinslaken verabschiedeten sich und fuhren über Lanter und Witte Hus heimwärts, wo hingegen der Rest bei "Klein-Moskau" die A3 überquerte und über Holthausen gen Heimat radelte.
Vielen Dank an Peter für seine Vorfahrerei und dafür, dass er diese Tour aus dem Ärmel gezogen hat. Das war meiner Meinung nach genau die richtige Streckenlänge, um nach den Feiertagen wieder in die Puschen, ähh Pedale zu kommen.
Schaun wir mal, wohin uns die nächsten Donnerstagstouren führen werden. Bis dahin

Viele Grüße
Wolfgang

Text und Bilder: wb

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