
KW42-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW42-26 Ausflug zum Apfelparadies Magaretenho in Moers-Kapellenf 68KM
Bei allerfeinstem Herbstwetter haben wir (endlich) unsere Tour zum Apfelparadies an Angriff genommen. Und nochmal für jeden, der es wissen will: DER NIEDERRHEIN IST SCHÖN!
Heute hatte ich das Vergnügen, wieder eine Tour zu leiten. Und weil bereits mehrfach nachgefragt wurde, wann es denn wieder zum Apfelparadies gehen soll, habe ich mich nicht lumpen lassen. Bei klarem Himmel und Temperaturen von knapp 10°C traf man sich heute wie gewohnt am Voerder Rathaus. Pünktlich um 10:00 Uhr ertönte die Start-Tröte und schon ging's los in Richtung Eppinghoven.
Dort wurden wir von einer Gruppe Zusteigern erwartet. Nach Erledigung der Formalitäten und anschließender Zählung wurde die Teilnehmeranzahl mit 20 Personen festgestellt.
Zunächst radelten wir in Richtung Stapp, wo wir kurz vor der Emscherbrücke mit der ersten Sperrung des Tages konfrontiert wurden. Glücklicherweise hatten die Bauarbeiter einen "Bypass" an ihrer Baustelle eingerichtet, so dass wir unsere Fahrt fast ungehindert fortsetzten konnten. Auf gewohnten Wegen radelten wir entlang der Rheinauen nach Walsum, dort vorbei an der ehemaligen Schachtanlage und weiter bis nach DU-Marxloh. An der Ortsgrenze Walsum/Marxloh erwartete uns die Sperrung Nummer zwei, die wir aber auf der KFZ-Fahrspur locker umfahren haben.
Ohne weitere Umwege erreichten wir später die 01366044108614 ehemalige Abraumhalde Alsum. Dort wurde die erste pause des Tages abgehalten, ein bisschen gequatscht und Knifte gegessen. Und vor Allem wurde das neue E-Velo eines unserer Mitreisenden eingeweiht. Selbstverständlich mit feierlicher Anbringung des ADFC-Aufklebers. Es muss ja alles seine Ordnung haben.
Danach wurde zur Weiterfahrt gerufen. Wir fuhren auf dem Rheindeich bis DU-Beeckerwerth, um dort über die A42-Brücke auf die andere Rheinseite zu wechseln.
Von dort aus radelten wir südwärts am Rhein entlang bis nach DU-Homberg, vorbei an Hochheide mit den restlichen "Weißen Riesen" und schließlich bis zum Essenberger See. Dort haben wir uns nach rund 25 Kilometern eine weitere kleine Pause gegönnt. Uns hetzt ja niemand, oder?
Nach knapp 10 Minuten starteten wir auf die letzte Etappe zum Apfelparadies. Mittlerweile hatte sich die morgendliche Kühle verzogen, woraufhin sich mancher Mitfahrer des einen oder anderen Kleidungsstücks entledigte.
























Es ging nun in südwestlicher Richtung durch Schwafheim und ein gutes Stück weiter bis zum Apfelparadies bei Moers-Kapellen. Dort trafen wir nach gut 36 Kilometern etwas verspätet ein, was aber der Gastfreundschaft dort keinen Abbruch tat. Es waren Tische für uns eingedeckt; jeder hatte einen Platz und manche von uns blieben gleich im Außenbereich sitzen.
Mein Respekt gilt der uns betreuenden Servicekraft, die ob der manchmal seltsamen Wünsche und Anmerkungen aus unserer Gruppe nicht die Nerven verloren hat. Ihre Antworten darauf zeugten von einer gewissen Schlagfertigkeit.
Nach fast anderthalb Stunden Pause waren alle Teller leer gegessen und alle Einkäufe im Hofladen erledigt. Also konnten wir uns auf den Heimweg begeben. Der führte uns nordwärts bis nach Moers. Weil ich mit einer großen Gruppe, wie wir sie heute hatten, nicht durch die City radeln wollte, habe ich mir einen kleinen Umweg durch den Schlosspark ausgedacht. Das schien auch wesentlich angenehmer zu fahren zu sein als der Stadtverkehr.
Allerdings hatten wir auf dem Weg die Sperrung Nummer drei. Hier war eine Umleitung für Radfahrer mustergültig ausgeschildert. Dank an die Stadtverwaltung Moers. Andere Städte könnten sich hier mal was abgucken.
Wir radelten nun weiter bis durch Meerbeck. Dort, am Fernmeldeturm, wurde für eine kleine Pause angehalten. Nach einigen Minuten stiegen wir wieder auf unsere Drahtesel uns nahmen die letzte Etappe nach Orsoy in Angriff. Wir fuhren in nordöstlicher Richtung an der Halde Rheinpreußen vorbei, weiter nach Baerl und erreichen nach rund 57 Kilometern den Fähranleger in Orsoy.






















Alles schien soweit in Ordnung, nur die Fähre war weg. Und ich hatte doch kurz zuvor im Internet gesehen, dass die Fähre in Betrieb wäre. Aber dann tauchte die Fähre glücklicherweise hinter einigen Frachtschiffen doch noch auf. Der Fährmann musste eine Lücke im regen Schiffsverkehr abwarten und ist dabei ein wenig stromaufwärts gefahren. Nachdem das geklärt war, konnten wir den Vater Rhein überqueren und unsere Heimfahrt fortsetzen. Entgegen der Planung habe ich statt des Weges auf dem Rheindeich wegen des Gegenwindes lieber die geschützte Kaiserstraße gewählt.
Eingangs des Weges durch die Rheinauen habe ich den offiziellen Teil der heutigen Tour beendet und mich auf den Weg in meine heimatlichen Gefilde gemacht. Der Rest der Gruppe ist dann in eigener Regie nach Voerde gefahren. Das sollte aber kein Problem gewesen sein.
An dieser Stelle bedanke ich mich für die rege Teilnahme an unserer Tour und an Manfred Kohnen, der als Hinterherfahrer ganze Arbeit geleistet hat. Schauen wir mal, ob in der kommenden Woche das Wetter mitspielt und ob jemand eine Tour aus dem Hut zieht. Bis dahin
viele Grüße
Wolfgang
Text:wb Bilder: ab +wb
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