
KW38-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW38-26 Kuchen-Stopp im Kloster Kamp 64KM
Die Tour zum Kloster Kamp zählt in unseren Reihen ja schon zu den Klassikern. Trotzdem, die Fahrt an den linken Niederrhein ist immer wieder ein Erlebnis, und im Klostercafé gibt's wie immer leckeren Kuchen.
Alle halbe Jahre, so auch heute, wurde wieder eine Tour zum Kloster Kamp unternommen. Dieser Meinung schlossen sich dann insgesamt 19 Mitstreiter an, die sich am Voerder Rathaus und an der Waldorfschule in DIN-Eppinghoven zusammengefunden haben.
Nachdem die Begrüßung durch mich in meiner Eigenschaft als Vorfahrer und die Erledigung der üblichen Formalitäten ging es auch frohen Mutes los. die erste Etappe führte uns am Stapp vorbei, durch die Rheinauen hindurch bis zur Rheinfähre bei Orsoy. Entgegen aller Erwartungen wartete dort (noch) niemand auf uns. Unmittelbar nachdem wir auf der Fähre eingeschifft hatten, tauchten aber noch drei Radler am Horizont auf und begehrten eine Mitnahme auf der Fähre und auch mit der ADFC-Radelgruppe.
Das wurde schnell und unbürokratisch erledigt und schon legte die Fähre ab, um kurze Zeit später die Gestade an der linken Rheinseite zu erreichen.
Schnell durchquerten wir das Örtchen Orsoy und machten uns nordwärts auf den Weg nach Eversael. Nach 15 Kilometern durchquerten wir auch diesen Ort und wendeten unser Augenmerk auf Rheinberg. Beim Kilometerstand 25, nachdem wir Rheinberg hinter uns gelassen hatten, wurde eine kleine Pause eingerichtet.














Es war bekannt, dass das Kloster-Café erst um 13:00 Uhr seine Pforten öffnen wird. Darum haben wir heute auch eine etwas entspannte Gangart angestrebt und die Pause auch eher ein wenig ausgedehnt. Wir wollten ja nicht zu früh dort auftauchen. Dies nur am Rande.
Nach der Pause fuhren wir nach Südwesten in Richtung Niersenbruch, am Golfclub KLoster Kamp vorbei und danach auf direktem Wege südwärts zum Kloster Kamp. Um 13:01 Uhr trafen wir dort ein. Manche Mitreisende munkelten etwas von "Punktlandung". Dieses Lob nehme ich dankend an.
Hier ließen wir uns zu der üblichen einstündigen Einkehr nieder, die wir uns mit dem dargebotenem Kaffee und den verschiedenen Kuchen versüßen ließen.
Nach gut 60 Minuten war es aber wieder an der Zeit, weiter zu radeln. Zunächst fuhren wir navch Norden, wieder durch das Wäldchen in Richtung des Golfclubs. Dort bogen wir weiter nach Norden ab und peilten Alpen als nächstes Etappenziel an. Aufgrund der herausragenden Ortskenntnis von unserem Mitfahrer Karl-Heinz Müllers schlugen wir jedoch einen großen Bogen um Alpen und wendeten uns direkt den Orten Huck, Drüpt und Borth zu. Mittlerweile ging die Reise wieder mehr in den Osten, so dass wir nach der Ortsdurchfahrt in Wallach bald den Rheindeich erklimmen konnten. Auf dem Deich radelten wir an Büderich vorbei und erreichten nach ca. 53 Kilometern die Rampe zur alten Rheinbrücke. Hier wurde einerseits eine weitere Pause eingerichtet und andererseits die heutige Tour offiziell für beendet erklärt.












Bei dieser Gelegenheit setzten sich bereits einige Mitfahrer ab, um in ihre jeweiligen heimatlichen Gefilde zu fahren. Der Rest folgte mir dann durch die Lippeauen in Richtung Voerde. Unterwegs "verloren" wir noch weiter Mitfahrer, so dass wir dann gegen 16:00 Uhr nunmehr zu dritt Voerde erreichten.
Insgesamt war es heute zumindest wettermäßig eine gelungene Veranstaltung. Die Temperaturen waren verträglich, es ist trocken geblieben und wir hatten bei der Rückfahrt gelegentlich Rückenwind.
Hoffen wir mal, dass uns in der kommenden Woche die Wettergötter wieder gewogen sind.
Viele Grüße
Wolfgang
Text und Bilder: wb
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