
KW37-26_Tielbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW37-26 Kuchen-Stopp im Hofcafé Belustedde 82KM
82 wunderschöne Kilometer auf radelfreundlicher Strecke, das war unser Ausflug in den nahen Osten, ähhh, nach Haltern am See. Und das Hofcafé Belustedde ist auf jeden Fall einen Besuch wert gewesen.
Das Wetter heute gestaltete sich sehr radelfreundlich: am Morgen noch knapp unter 20°C, keine Niederschläge in Sicht und eine leichte Brise aus Südwest. Ob dieser guten Vorbedingungen trafen sich denn auch rund 19 Fahrradfreunde, um gegen 10:00 Uhr am Voerder Rathaus auf die Fahrt in den nahen Osten oder auch bekannt als West-Westfalen zu machen.
Nach 10 Kilometern traf man am Hünxer Marktplatz auf fünf weitere Zusteiger, so dass wir mit einer Gruppe von 24 Teilnehmenden die Tour starteten. Im Verlauf der ersten Kilometer sprangen zwei Teilnehmer ab, so dass letztlich 22 Mitfahrende am Start waren.
Zunächst fuhren wir nach Nordosten durch den Hünxer Wald und im weiteren Verlauf an der Halde Mühlenberg und dem dortigen Rastplatz vorbei. Das sorgte bei einigen Teilnehmern für Verwirrung, weil wir ja sonst dort immer anhalten. Aber unser Vorfahrer Hans kannte keine Gnade und führt uns in Richtung Gahlen, wo wir dann auf den Uferweg am Wesel-Datteln-Kanal einbogen. Dort wurde dann für eine kleine Pause angehalten. Versüßt wurde die Pause von unserem Mitfahrer Manfred, der aufgrund seines Geburtstages am Vortag eine Runde selbstgebackener Zimtsterne geschmissen hat.
Es half aber alles nichts, wir hatten ja noch ein Tagesziel vor Augen. Also wurden die Taschen wieder zugemacht und weiter ging es den Kanal entlang. Nach 24 Kilometern passierten wir die Ortschaft Östrich. Dort haben wir beim Kilometerstand 26 noch eine kurze Pause eingerichtet. Wir waren ja nicht auf der Flucht und es trieb uns auch niemand. Nach der späteren Aufnahme der Fahrtätigkeit erreichten wir die Stadt Dorsten, die wie aber auf dem Kanalweg rechts liegen gelassen haben.
































Hinter Dorsten überquerten wir den Kanal und fuhren rund fünf Kilometer durch die schöne Landschaft, bis wir an der Halde "Lipper Höhe" wieder die Uferseite wechselten. Am Fuße der Halde konnte man sich wahlweise erholen oder auch mal eben rauf fahren. Mit 88 Metern über NN, aber nur 51 Metern über Umgebungsniveau war das durchaus machbar. Leider war die Aussicht von dichtem Buschwerk zugewachsen. Aber immerhin gab`s dort oben ein Gipfelkreuz. Ein passender Hintergrund fürs Gruppenfoto!
































Nach der rasanten Abfahrt wechselte die wiedervereinigte Gruppe zum dritten Mal die Kanalseite und machte sich auf den Endspurt zum Hofcafé Belustedde. Dieses Ziel erreichten wir nach rund 42 Kilometern. Dort erwartete uns eine gute Auswahl schmackhafter Torten, die zusammen mit der obligatorischen Tasse Kaffee zu einem überraschend freundlichen Preis feilgeboten wurden. Zudem kam dann auch noch die Sonne raus, was diese Einkehr zu einem rundum schönen Erlebnis machte.
































Leider war die einstündige Pause bereits nach 60 Minuten vorbei, daher wurden schnell unsere Siebensachen in die Radeltaschen gepackt und weiter ging es in Richtung Heimat. Der Weg führte uns nach Südwesten in Richtung Schermbeck. An der Wasserbüffel-Beobachtungsstation nördlich von Hervest wurde ein Stopp eingerichtet und fleißig die Natur beobachtet. Ein paar Meter weiter sahen wir dann endlich die Wasserbüffel im Gras liegen. Lediglich eins von diesen Tieren stand quasi bis zu den Hörnern im Wasser und machte seinem Namen alle Ehre. Immerhin.
































Danach haben wir ordentlich Kilometer gemacht, und das nördlich um Holsterhausen herum und südlich an Schermbeck vorbei. Nebenbei bemerkt waren wir während der gesamten Fahrt fast ausschließlich auf gut ausgebauten Wegen, manchen Straßen oder stillgelegten Bahntrassen unterwegs. Es waren also immer gute bis sehr gute Bedingungen für Radfahrer. Danke dafür an den Vorfahrer!
In Schermbeck-Bricht wurde noch eine Pause gemacht, um uns für den Endspurt zu wappnen.
































Nach 20 Minuten ging es dann weiter und wir nahmen das nächst Ziel, Drevenack ins Visier. Dort bogen wir überraschenderweise auf den Hof "Schulte-Drevenack" ein, wo wir uns nochmals für eine Weile niederließen. Mittlerweile haben sich mehrere Tourenteilnehmer verabschiedet und auf den Weg zu ihren jeweiligen Wohnorten gemacht. Andere nutzten den noch geöffneten Hofladen, um noch etwas Leckeres für die Daheimgebliebenen zu ergattern.


















