
KW33-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW33-26 Tour zur Halde Hoheward - Nix für Luschen! 104KM
Heute ging es mal wieder darum, ein dickes Brett zu bohren. Am zweitheißesten Tag der Woche eine Runde über 104 Kilometer zu radeln, das hat schon fast Tour-de-France Qualität! Wer wollte, konnte aber auch abkürzen.
Pünktlich gegen 9:00 Uhr startete unser Vorfahrer Hans Z. mit rund einem Dutzend Freizeitradlern an der Schrottsäule in Voerde die heutige Tour. Nach gut 5 Kilometern war der Zustiegspunkt auf dem Dinslakener Altmarkt erreicht, wo bereits eine Handvoll weitere Teilnehmer dem heutigen Ausflug entgegen sah.
Nach Erledigung der Formalitäten einigte man sich auf eine Teilnehmerzahl von 17 Personen, die dann frohen Mutes in den frühen Tag hinein radelten.
Zunächst ging es südwärts durch den Averbruch in Dinslaken, um schnell die Gestade der Emscher zu erreichen. Wir folgten der Emscher rund 3,6 Kilometer, um dann weiter über OB-Holten entlang der Bahnlinie bis Sterkrade-Mitte zu fahren. Am Alten Markt wurde nach ca.18 Kilometern eine kleine Pause im Schatten einer großen Platane abgehalten.
Nach rund 20 Minuten ging es wieder weiter, und zwar durch Klosterhardt, Osterfeld und dem Revierpark Vonderort bis nach Bottrop. Hier trafen wir wieder auf die Emscher, der wir ein paar hundert Meter folgten. Beim Kilometerstand 30 lud ein kleines Wäldchen zu einer weiteren Pause ein. Nach einer Viertelstunde des Verweilens im schattigen Gehölz waren alle wieder fit für die nächste Etappe entlang des Rhein-Herne-Kanals und an der Schurenbachhalde vorbei.




































Im Nordsternfahrt teilte sich die Gruppe auf in diejenigen, die das volle Programm zur Halde Hoheward fahren wollten und die "Luschen", die den nächstgelegenen Biergarten angesteuert haben. Dort haben wir im Schatten großer Sonnenschirme einen kühlen Gerstensaft (alkoholfrei) und evtl. eine Portion "Currywurstpommesmayo" genossen.
Der Biergarten liegt im BuGa-Park, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern. Der eine oder andere Teilnehmer hat es sich nicht entgehen lassen, auf eigene Faust eine kleine Exkursion auf diesem Areal zu unternehmen.




































Nach einer guten Stunde im Schatten waren wir wieder soweit motiviert, dass wir, nun unter meiner Führung, den Heimweg antreten konnten. Ohne die Extraschleife zur Halde Hoheward sollte dieser Kurs lediglich rund 70 Kilometer unter die Reifen bringen, was aber vielen von uns gereicht hat.
Durch Essen-Karnap radelten wir vorbei an teilweise schmucken Bergmannshäuschen, die Emscher entlang bis nach Bottrop. Nach erfolgreicher Durchquerung Bottrops erreichten wir den wohltuend schattigen Grafenwald, fuhren zwischen den Halden Haniel und Schöttelheide hindurch und erreichten Schließlich Grafenmühle. Nach 56 Kilometern war hier eine gute Gelegenheit für eine Viertelstunde Erholung bei kaltem Getränk.




































Nach dieser Pause fuhren wir durch den ebenfalls schön schattigen Hiesfelder Wald und folgten dem Verlauf den Rotbachs. Beim Ausflugslokal Hüsken-Schroer nahmen wir dann den Rotbachweg, dem wir bis Hiesfeld folgten. Nebenbei bemerkt war der Rotbach stellenweise ausgetrocknet, so dass man eher von einem Rotbach-Wadi sprechen konnte.
In Dinslaken angekommen hatte sich die Gruppe bereits deutlich verkleinert, weil sich einige Teilnehmer bereits auf den Weg in den heimischen Fahrradkeller gemacht haben.




































Daher wurde die Tour kurzerhand als bendet angesehen und der Rest der Teilnehmerschaft zog seines Weges.
Vielen Dank an Hans, der sich diese ambitionierte Tour ausgedacht und natürlich mit der "Profigruppe" durchgezogen hat. Meldungen zufolge soll gegen 19:00 Uhr wieder in heimischen Gefilden gesehen worden sein.
Dann mal bis nächste Woche und
viele Grüße
Wolfgang
Text: wb
Bilder: ab, ch, hs, hz, wb
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