
KW35-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW35-26 Kuchen-Stopp im Landhaus Gietmann 62KM
Bei zunächst bedecktem, aber später schwülwarmen Wetter mit bis zu 32°C zog es uns an den linken Niederrhein. Natürlich auf ein Stückchen Kuchen im Landhaus Gietmann in Alpen-Veen. Für Kuchenfreunde eine sichere Bank...
Zunächst sah es mit dem Wetter eher etwas bedeckt aus, aber die Wetterfrösche hatten für den Nachmittag sommerliche Verhältnisse vorhergesagt. Das blieb also abzuwarten.
Wir Radler haben uns jedoch wie gewohnt auf dem Rathausplatz in Voerde eingefunden, um heute eine mittellange Tour in den Westen zu unternehmen. Nach einer kurzen Zählung wurde eine Gruppenstärke von rund 15 Personen festgestellt, die fast pünktlich um 10:00 Uhr der Starttröte folgten.
Etwa 30 Minuten später erreichten wir das ehemalige Lippeschlößchen, wo noch eine Handvoll Radelfreunde unserer harrte. Nach Erledigung der notwendigen Bürokratie wurde die Gruppenstärke mit etwa 20 Personen beziffert. Dieses muntere Häufchen setzte sich dann in Bewegung, um den Rhein unter Zuhilfenahme der Weseler Rheinbrücke zu überqueren. Danach führte unser Weg südwärts durch Büderich, wo wir nach 14 Kilometern an der Gedenkstätte zum ehemaligen Kriegsgefangenenlager die erste kleine Pause abhielten. Im Rahmen der Pause wurde am Hinterrad eines Teilnehmerrades ein Luftverlust diagnostiziert. Als Erstmaßnahme wurde mit der elektrischen ADFC-Luftpumpe und unter den kritischen Blicken des Fahrradbesitzers etwas Luft in den Reifen gehustet. Ich drücke es absichtlich so aus, weil 1,5Bar im Hinterrad recht knapp war. Aber egal, der Patient war zunächst behandelt und schien im Verlauf des Tages die Luft auch bei sich zu behalten.
Nach 10 Minuten fuhren wir weiter in den Süden bis Wallach und durch Borth hindurch.
Knapp 10 Kilometer weiter erreichten wir den Ortskern von Alpen. Dort wurde im Adenauerpark eine weitere Pause eingelegt. Unglücklicherweise sind die dort vorhandenen öffentlichen Toiletten verschlossen gewesen. Hoffen wir mal, dass das kein Dauerzustand wird.
























Nun folgte die Etappe, die uns zum Landhaus Gietmann führen sollte. Wir radelten in westliche Richtung auf einem anspruchsvollen Pfad durch die Schraag und dann weiter westwärts. Zugegebenerweise stellte dieser Waldpfad recht hohe Ansprüche an die Teilnehmer unserer Tour. Er war schmal, unbefestigt, zugewachsen und steil. Aber es kam kein Wort der Klage bei mir an. Ich bin stolz auf euch!
Beim Kilometerstand 25 kam ein von einer Teilnehmerin ein Ruf nach Reifenluft auf. In meiner Eigenschaft als Vorfahrer habe ich die Gruppe auf dem Kundenparkplatz der Firma Lemken geparkt und bin mit der ADFC-Pumpe zurück zur Havaristin geeilt. Aber mittlerweile hatte unser Karl-Heinz M. mit seiner muskelbetriebenen Luftpumpe für den nötigen Druck im Reifen gesorgt. Besten Dank für den Einsatz! Auch in diesem Fall war der Druckverlust nicht von nachhaltiger Natur, so dass keine Reparatur notwendig wurde.
























Rund 9 Kilometer weiter kam dann endlich das Landhaus Gietmann in Sicht, wo wir bereits mit gedeckten Tischen und dampfenden Kaffee erwartet wurden. Den Kuchen haben wir uns am Kuchenbuffet selber abgeholt, was bei unserer Gruppengröße die schnellste Methode war. Schön unter Spalieren mit Weintrauben sitzen, so konnte man sich die Einkehr gefallen lassen.
Nach einer Stunde wurde allerdings wieder zur Heimfahrt getrötet und so machte man sich fertig für die Abfahrt. Die führte uns nordöstlicher Richtung an Veen vorbei, bis nach Menzelen-Ost und schließlich bis Büderich. Wie schon am Morgen, hielten wir an der Gedenkstätte beim Kilometerstand 46 eine kleine Pause ab.
nach 10 Minütchen fuhren wir in Richtung Rheindeich, dem wir dann bis kurz vor der Rheinbrücke folgten. An der Zufahrt zur alten Rheinbrücke wurde nochmals angehalten, die Tour als beendet erklärt und die Mitfahrenden aus dem Bereich Wesel verabschiedet.










Der Rest fuhr durch die Lippeauen und über Friedrichsfeld nach Voerde weiter, wobei immer weitere Teilnehmer in Richtung ihrer jeweiligen Heimatställe abbogen. Gegen 16:15 Uhr traf der Rest in Voerde ein und verabschiedete sich ebenfalls in den Donnerstagabend. Vielen Dank an Anne Beier, die heute wieder dir Hinterherfahrerin gegeben und die Truppe zusammengehalten hat.
Dann schauen wir mal, wie in der kommenden Woche das Wetter wird und wer mit uns am Donnerstag wohin radeln möchte.
Bis dahin
Viele Grüße
Wolfgang
Text: wb
Bilder: ab + wb
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