
KW28-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW28-26 Nachhaltigkeitstour 45KM
Während unserer Rundfahrt musste ich an manchen Stellen an den alten Hit von Karat denken. Darüber aber später mehr. Jedenfalls hatte heute unser Vorfahrer Peter zur Nachhaltigkeitstour geladen, die ob des heißen Wetters angenehm kurz war.
Liebe Pedaltriebler,
“Über sieben Brücken musst Du gehen”, dieser Titel schwirrte mir im Kopf herum. Zumindest jedes Mal, wenn wir mal wieder während der Tour den Weg des Rotbachs gekreuzt hatten. Eine Zählung ergab, dass wir insgesamt 10 Mal dieses Gewässer im Rahmen dieser Tour überquert haben. Da reichen sieben Brücken beileibe nicht aus.
Wie üblich traf man sich wieder kurz vor 10:00 Uhr an der bekannten Schrottsäule am Voerder Rathaus. Insgesamt 9 Teilnehmer fanden sich zu dieser Nachhaltigkeitstour zusammen. Warum die Tour diese Bezeichnung trägt, das wissen wohl nur die Götter. Auch Peter konnte keine nachvollziehbare Erklärung beibringen. Da hat man ihn ebenfalls im Unklaren gelassen. Aber was soll's, es wurde pünktlich aufgebrochen und das mit der Nachhaltigkeit kriegen wir auch noch hin.


















Der Erste Wegabschnitt führte uns nach Möllen und um die Kraftwerksruine herum nach Götterswickerhamm. Dann radelten wir quer durch den Rheinbogen über Löhnen bis nach Spellen, wo wir auf dem Dorfplatz am Brunnen eine Erfrischungspause einlegten. Nach der Pause fuhren wir weiter bis zum Wesel-Datteln-Kanal, dem wir bis nach Friedrichsfeld folgten. Von dort aus ging es dann in südöstlicher Richtung parallel zur B8 bis zum Waldfriedhof und weiter über Bocholtwelmen bis zum Tenderingssee. Nach einer Fahrt durch Dinslaken Lohberg erreichten wir nach rund 32 Kilometern die Hiesfelder Wassermühle. Hier haben wir ebenfalls auf eine kleine Erfrischung verweilt.


















Nach dieser Pause radelten wir wieder gen Westen durch Hiesfeld und den Averbruch, bis wir schließlich Eppinghoven erreichten. Kurz vor der Emscherbrücke bogen wir auf den frisch erstellten Rad- und Wanderweg ein. Leider war der Hof Emschermündung geschlossen und lud daher nicht zu Kaffee und Kuchen ein. Also folgten wir den Weg in Richtung Voerde, folgten dann der Frankfurter Straße ein gutes Stück und erreichten später nach rund 45 Kilometern die Voerder City. Im örtlichen Eiscafé gab es noch genug Platz für uns und so machten wir es uns dort gemütlich und ließen die Nachhaltigkeitstour bei einer Portion Eis ausklingen.
Vielen Dank an den Vorfahrer Peter für kleine aber feine Tour. 45 Kilometer waren auch genau richtig für den Tag. Es war zwar nicht übermäßig heiß, aber irgendwie steckte zumindest mir die Hitze der Vorwoche in den Knochen.
Also, dann mal bis demnächst und
Viele Grüße
Wolfgang
Text u. Bilder: wb
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