
KW26-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW26-26 Zum Kneippschen Wassertreten nach Gahlen 50KM
Die Sonne hat sich heute die Titel "Sengemann und Söhne" [ O. Waalkes) redlich verdient. Das hat uns aber nicht daran gehindert, ein wenig durch die Gegend zu radeln.
Für den heutigen Donnerstag waren im Vorfeld Temperaturen um die 34°C angekündigt worden. Das ist natürlich schon'ne Hausnummer und darum hat unserer heutiger Vorfahrer, Heinz-Dieter H., den Start der Tour ab Voerde auf 09:00 Uhr vorverlegt.
Ob es am Wetter oder an der Uhrzeit lag, weiß man nicht. Jedenfalls fand sich ein kleines Grüppchen unentwegter Radler am Rathaus Voerde ein, so dass wir nach dem Einsammeln der Zusteiger in Oberlohberg mit 10 Leuten am Start waren.
Bemerkenswert war der Frauenanteil von 50% (!). Weiter so, meine Damen!
Zunächst ging es in den Osten die Bergerstraße entlang, bis wir an der Egerheide in den Wald einbogen. Allerdings war nach wenigen Metern der Weg abgesperrt, weil die Forstbediensteten dort ihre durchaus gefährlichen Arbeiten erledigen wollten. Das kam natürlich ohne Vorwarnung und bei der Vortour war laut Heinz-Dieter noch alles befahrbar. Aber es führen ja bekanntlich viele Wege nach Rom und daher haben wir nach einem Gruppenfoto fix gewendet und sind eine Umleitung gefahren.


Dabei haben wir am Grabmahl von Bruno Brusten kurz inne gehalten und sind dann nach kurzer Pause in großem Bogen durch den Wald nordwärts gefahren.
Nach 22 Kilometern erreichten wir den Rastplatz an der Schermbecker Deponie und pausierten dort ein Weilchen. Bei unserer Ankunft saß ein Frosch auf dem heißen Asphalt, der von Hans in einem selbstlosen Einsatz aufgesammelt und ins feuchte Gras am Wegesrand gesetzt wurde. Leider war keine der anwesenden Damen bereit, am Frosch den aus Grimms Erzählungen bekannten Prinzentest durchzuführen. Daher blieb das Fröschlein ungeküsst und konnte unbeschadet seiner Wege hüpfen.
Ganz nebenbei hat sich dann noch ein 11ter Teilnehmer zu uns gesellt, der uns an dieser Stelle abgepasst hatte.










Die nächste Etappe führte uns vier Kilometer weiter zuerst durch Gahlen und schließlich bis zum Gahlener Kneipptretbecken. Dort wurde natürlich das kühle Nass ausgiebig getreten und dabei das Radlerbein entsprechend abgekühlt.
Frisch abgekühlt radelten wir dann noch den Wesel-Datteln-Kanal bis zur Freizeitanlage "Anne Bänke" entlang, wo wir uns zur großen Pause niedergelassen haben. Glücklicherweise war der Getränkeverkauf bereits geöffnet, so dass die Versorgung mit Erfrischungen sichergestellt war.
Danach wurde der Rückweg angetreten, der uns rund 15 Kilometer am Ufer des Wesel-Datteln-Kanals entlang führte. Im Bereich Bocholt wurde die Tour als beendet angesehen und die Gruppe teilte sich entsprechend der Heimatorte der einzelnen Teilnehmer auf.
Vielen Dank an Heinz-Dieter für die wie immer gut vorbereitete Tour. Sie war trotz des heißen Wetters angenehm zu fahren, zumal sie weitgehend unter schattigem Grün durch die Hohe Mark führte.
Viele Grüße
Wolfgang
Text: wb
Bilder: ab, hdh, wb
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