
KW39-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW39-26 Ausflug zum Kloster Saarn 82KM
Zwei Klosterbesuche hintereinander, aber da sind wir ja abgehärtet. Das Kloster Saarn in Mülheim an der Ruhr hat unseren lieben Freund Manfred Kohnen dazu gebracht, als Vorfahrer diese schöne Tour zu unternehmen. Und gelohnt hat es sich allemal.
Für die heutige Tour waren die Wetterbedingungen wieder hervorragend: kein Regen, kein Wind (von vorne), etwas wolkig und etwas sonnig. So konnte man denn auch gleich an den Start gehen, was dann auch gegen 10:00 Uhr am Voerder Rathaus geschah. Der erste Teil der Tour führt zum Dinslakener Altmarkt, wo bereits eine muntere Gruppe Zusteiger wartete. Nach der Begrüßung und der Eintragung in die Teilnehmerliste ging es dann auch mit rund 20 teilnehmenden Radlern los in Richtung Averbruch.
Beim Einbiegen auf den Emscherweg wurden wir mit der ersten Absperrung des Tages konfrontiert. Aber folgsam, wie wir sind, haben wir die Umleitung genommen und sind zum nächsten Einstiegspunkt geradelt. Überraschenderweise war auch dort der Emscherweg verriegelt und verrammelt. Trotzdem war dort reger Fahrradverkehr zu sehen, so dass wir einfach diese unnütze Sperre ignoriert haben und entlang der Emscher weiter gefahren sind. Später ging es dann weiter über die HOAG-Trasse bis nach OB-Sterkrade und dann südwärts durch Buschhausen bis zum Rhein-Herne-Kanal.
nach rund drei Kilometern am Kanal entlang haben wir mit Hilfe der Ripshorsrtbrücke das Ufer gewechselt und sind nach 25 Kilometern am Haus Ripshorst angelangt. Hier wurde dann eine Pause eingerichtet. Der Platz hier lud förmlich zum Pausieren ein. Nach gut 20 Minuten war aber wieder Zeit zum Aufbruch und so machte sich der Tross auf den weiteren Weg. Der führte uns weiter südwärts durch OB-Dümpten und an Essen-Frintrop vorbei. Dabei konnten wir fast ausschließlich “grüne” Wege nutzen. Und das mitten im Ruhrgebiet. Südlich von Frintrop fuhren wir durch das Hexbachtal und erreichten danach Essen-Schönebeck. In der Nähe des dortigen Terrassenfriedhofes bogen wir auf den Radschnellweg Ruhr RS1 in Richtung Duisburg ein. Allerdings währte die Freude über diesen komfortablen Weg nur zwei Kilometer weit, denn schon kam die nächste Vollsperrung.
Kurz bevor wir an der Geitlingstraße in Mülheim-Heißen den RS1 verlassen mussten, habe ich mich aus der Gruppe ausgeklinkt. Aber den späteren Gesprächen mit Teilnehmern an der Tour konnte ich entnehmen, dass unser Vorfahrer die Gruppe wieder auf den rechten Weg gebracht hat und das Kloster in Saarn wohlbehalten erreicht wurde.
Eingekehrt wurde in MH-Saarn im Café Pottschwarz, einem Café mit angeschlossener Rösterei. Das Angebot an Kaffee und Kuchen konnte die ADFC-Reisegruppe durchaus zufrieden stellen. Nach der Einkehr ging es wieder auf die Drahtesel und der Heimweg wurde angetreten. Dem Vernehmen nach verlief die Rückfahrt ohne Komplikationen, so dass man bei dieser Ausfahrt von einem vollen Erfolg sprechen kann.
Vielen Dank an Manfred für die Vorbereitung und die Durchführung dieser Tour und an Lothar, der diesmal die Aufgabe des Hinterherfahrers übernommen hat. Dann bleibt nur noch zu schauen, wer uns in der kommenden Woche wohin (ent)führen will. Bis dahin
viele Grüße
Wolfgang
Text + Bilder: wb
















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