
KW36-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW36-26 Fahrt ins "Blaue" 51KM
Bei etwas Feuchtigkeit von oben machte sich ein unerschütterliches Häuflein auf, um die Gegend zwischen Hünxe und Kirchhellen zu erkunden. Folgendes fanden wir dabei heraus: Es ist nicht alles so feucht, wie es sich anfühlt!
Wer heute aus dem Fenster schaute, sah nur einen grauen Himmel und den Regen. Also nicht gerade das Radelwetter aus dem Lehrbuch. Trotzdem fanden sich am Voerder Rathaus 10 Unverdrossene, um mit Peter eine kleine Tour ins Blaue zu unternehmen. Nachdem die Frage nach der richtigen Regenausrüstung für jeden von uns geklärt war, konnte es recht pünktlich um 10:00 Uhr los gehen.
Zunächst wendeten wir uns nach Osten und überquerten nach wenigen Kilometern die B8. Von dort ging es im großen Bogen um den Tenderingssee herum bis nach Bruckhausen. Dort bogen wir in Richtung Hünxe ab, um dann nach einer guten halben Stunde den zweiten Treffpunkt am "Witte Hus" anzufahren. Leider wartete an dieser Stelle niemand weiteres auf uns, so dass es kurz danach in bekannter Personalstärke weiter ging.
Wir radelten bei mehr oder minder feuchtem Wetter ostwärts durch den Hünxer Wald und machten nach rund 16 Kilometern eine kleine 5-Minuten Pause. Kurz nach Wiederaufnahme der Fahrtätigkeit erreichten wir die Bunker des ehemaligen Munitionsdepot Hünxe im Hünxer Wald. Diese Anlage wurde in der Zeit von 1981 bis 1998 genutzt und steht nun für die Ewigkeit herum. Wenigsten hat man einige der Bunker zum Refugium für Fledermäuse hergerichtet, so dass die flatterhaften Gesellen nun eine sichere Bleibe haben.
Trotzdem, wenn man dort hindurch fährt, macht man sich so seine Gedanken, gerade in den jetzigen Zeiten.
























Nach der Bunkeranlage wurde das nächste Ziel ins Auge gefasst: der Flugplatz Schwarze Heide. Hier trudelten wir nach 22 Kilometern und 15 Minuten vor der Öffnungszeit der dort ansässigen Taverne "IKAROS" ein. Machte aber nix, wir wurden trotz unseres etwas derangierten Auftretens gerne eingelassen und haben uns ein Tässchen Kaffee und einen überraschend schmackhaften Apfelkuchen gegönnt.
Die Hoffnung auf ein besseres Wetter wurde während unserer Einkehr nicht vollumfänglich erfüllt. Im Gegenteil. Im Verlauf des weiteren Tages verdichtete sich das Regenerlebnis noch. Trotzdem setzten wir unseren Weg nach der Pause fort und fuhren weiter nach Nordosten bis nach Kirchhellen. Nach einer kleinen Ortsdurchfahrt ging es südwärts durch Holthausen und dann nach Südwesten weiter. Wir streiften den Heidesee am Nordufer und legten beim Kilometerstand 33 eine kleine Pause ein. Danach fuhren wir bis zum Lokal "Hüsken-Schroer", wo wir auf den Rotbachweg einbogen. Dem folgten wir bis zum nächsten Halt an der Hiesfelder Mühle. Hier haben die ersten Teilnehmer sich verabschiedet. Der Rest radelte durch Hiesfeld und den Averbruch bis zum Dinslakener Altmarkt. Dort haben wir dann den üblichen tränenreichen Abschied begangen. Natürlich mit dem Versprechen, am nächsten Donnerstag wieder dabei zu sein.
Vielen Dank an Peter, unseren Vorfahrer. Er hatte mangels eines anderen Vorfahrers die kleine aber feine Tour spontan zusammen gestrickt. Und gegen Regen kann man bekanntlich nur die richtige Kleidung dabei haben, damit es nicht zu feucht wird. Also war alles prima.
Viele Grüße
Wolfgang
Bilder und Text: wb
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