
KW41-26_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW41-26 Ausfahrt nach Colonia Ulpia Traiana (Xanten) 73KM
Diesmal hat's ja doch noch geklappt. Im zweiten Anlauf hat unser Vorfahrer Hans Z. die Tour gerissen und noch eine Schippe von 14 Kilometern drauf gelegt. Dafür sind wir einmal um die Xantener Seen geradelt. Das Wetter war übrigens fast super.
Heute traf man sich wie gewohnt am Voerder Rathaus, um wie verabredet die Tour nach Xanten anzutreten. Da das Wetter am Morgen nicht so viel versprechend aussah, tauchten insgesamt nur sieben Radelfreunde am Treffpunkt auf. Dennoch ging es um 10:00 Uhr pünktlich los, zunächst in Richtung Spellen.
Dort wurde ein kurzer Stopp am Tinthof eingelegt, um das dortige Warenangebot in Augenschein zu nehmen. Ein paar Meter weiter hielten wir am Spellener Gruselhaus, wo die Halloween-Deko bereits in voller Pracht aufgebaut war. Nach den obligatorischen Fotos fuhren wir weiter über Emmelsum und den Lippeauen bis zur Weseler Rheinbrücke. Nach der Überquerung derselben trafen wir noch auf einen weiteren Mitfahrer, der uns dort bereits erwartet hatte. So waren wir nun zu acht und haben eine wohlverdiente Pause am Fort I in Büderich gemacht. Immerhin waren schon 17 Kilometer zurückgelegt. Nach knapp 20 Minuten entschloss man sich zur Weiterfahrt, es drängte ja niemand.
Der weitere Weg führte uns nah am Rhein vorbei an Perrich und Werrich und auch vorbei an der Naturkundestation an der Bislicher Insel. Weiter zogen wir durch Lüttingen, wo wir dann den Xantener Südsee erreichten. Wir folgten dem östlichen Ufer bis zum Anfang des Xanteners Nordsees, wo wir an der Freizeitanlage eine weitere Pause abgehalten haben. Hier haben wir uns knapp 20 Minuten erfrischt und fleissig fotografiert. Mittlerweile wurde das Wetter auch immer angenehmer, immer größere Wolkenlücken und ein bisschen Wärme.
Gut gelaunt setzten wir die Reise fort und nahmen die Umrundung des Nordsees in Angriff. Kurz bevor die Umrundung der beiden Seen vollendet war, wurden wir doch noch von einem Landregen erwischt. Das war aber nur eine kurze Einlage, so dass wir nach kurzem Unterstellen bald wieder weiterfuhren. Nach einem kurzen Abstecher zum Archäologischen Park Xanten erreichten wir die Xantener City, wo die große Pause ausgerufen wurde. Zeit genug für eine Einkehr nach persönlicher Vorliebe.
Nach einer Stunde saßen alle Radler wieder auf dem Sattel und die Gruppe radelte nun südwärts auf dem Fürstenberg. Mit 75 Metern Höhe spürte man ihn in den Waden. Die endlos lange Bergabfahrt in Richtung Birten wurde nur durch den zweiten Regen des Tages getrübt. Aber auch hier war das nur eine kurze Episode, richtig nass wurde niemand.
Südlich von Birten wurde nach Links abgebogen und weiter ging es dann über Menzelen-Ost in Richtung Büderich. Wie gewohnt, so wurde auch heute am Mahnmal für das ehemalige Kriegsgefangenenlager pausiert. 10 Minuten später ging es auf die letzte Etappe, die uns am Rhein entlang zur Brücke und wieder auf die rechte Rheinseite führte. Mittlerweile verabschiedeten sich bereits einige Mitfahrende und der Rest nahm den Weg zurück durch die Lippeauen. Hier hatte wir die Gelegenheit, einen schönen Regenbogen zu knipsen. Die Ergebnisse unserer Bemühungen kann der geneigte Leser den beiliegenden Fotos entnehmen.
Der restliche Weg ging zum Teil entlang der Frankfurter Straße, durch Stockum und schließlich wieder bis nach Voerde. Alles in allem war das wieder eine schöne Tour, die unser Vorfahrer Hans angeführt hat. Und das Wetter war auch gut auszuhalten. Nur der Gegenwind am Nachmittag machte vor allem den Muskel-Bikern schwer zu schaffen. Aber es ist nun mal Herbst und da kann es auch Wind geben. Besten Dank an Hans für diese Tour und hoffentlich haben wir in der kommenden Woche wieder ein lohnendes Ziel für die Donnerstags-Tour. Bis dahin
viele Grüße
Wolfgang
Text: wb Bilder: hz, uw,wb




















































































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