
KW34-25_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb
KW34-25 Hagemanns Hofcafé in Brünen 62KM
Nach den Strapazen der Vorwoche wurde in dieser Woche eine kleine 62-Kilometer-Tour zu Hagemanns Hofcafé gemacht. Schön gemütlich über weitgehend befestigte Wege, unterbrochen von einer kleinen Wegstrecke über Sand. Aber das haben alle gemeistert!
Eigentlich sollte das Wetter nicht so besonders werden, jedoch hatten die Wettergötter am heutigen Donnerstag ein gnädiges Auge auf die ADFC-Donnerstagstour geworfen und nochmal alles aufgefahren. Also weitgehend blauer Himmel und angenehme Temperaturen im mittleren 20°C-Bereich.
Das hat dann auch dazu geführt, dass sich ein erkleckliches Häuflein Radelbegeisterter an der Schrottsäule einfand, um eine Runde zu drehen.
Pünktlich um 10:03 Uhr setzte sich der Zug dann in Bewegung, auf bekannten Wegen nordwärts in Richtung Wesel. Am Lippeschlößchen wurden wir bereits von einer stattlichen Anzahl Mitstreiter erwartet, so dass nach übereinstimmenden Zählungen 28 Personen am Start waren.
Nun gings aber wirklich los, und zwar erst einmal zur Rheinpromenade, dann am Flugplatz Wesel vorbei und schließlich am Nordufer rund um den Auesee herum. Dort wurde nach 16 Kilometern die erste Pause eingerichtet. Frisch gestärkt radelten wir anschließend nach Norden durch Flüren und dann in den Diersfordter Wald hinein. nach 25 Kilometern erreichten wir das Stadtzentrum von Hamminkeln, das wir aber schnell hinter uns gelassen haben. Stattdessen wendeten wir und nach Nordosten, genauer gesagt nach Ringenberg. Am dortigen Wasserschloss gab's die nächste Pause, in der wir den Klängen eines dort stattfindenden Trommel-Workshops lauschen durften.
nach der obligatorischen Viertelstunde hatten wir aber genug davon und es hieß wieder "aufsitzen" zur Weiterfahrt. Da sich unter uns noch eine Mitfahrerin befand, die noch nie im Schloßpark Ringenberg gewesen war, haben wir dort noch eine kleine Ehrenrunde eingelegt, bevor es dann wieder auf die Piste ging.
Die nächste Etappe war mit 11 Kilometern moderat lang und führte uns durch die Isselniederung, dann südwärts durch Brünen und dann schließlich zu Hagemanns Hofcafé. Gegen 13:45 trafen wir dort ein, also zur besten Kaffeezeit. Schnell war der Kuchen aus der reichhaltigen Auswahl geordert; den Kaffee brachte die Servicekraft quasi im Sekundentakt. Es war allen Beteiligten anzusehen, dass der Kuchen hier wohl zu schmecken schien.
Aber nach einer Stunde war diese Pause ebenfalls vorbei und alle setzten sich wieder auf ihre Drahtesel und traten die Rückfahrt an. Die führte uns wieder auf recht bekannten Wegen südostwärts nach Drevenack. Hier, am Automaten-Store "Herr Anton", wurde die letzte Pause für den Tag abgehalten. Natürlich auch mit der Gelegenheit, dort etwas einzukaufen. An diesem Punkt wurde die Tour dann auch offiziell beendet, weil sich die Radelgruppe ohnehin durch die Herimatnähe vieler Teilnehmer in der Auflösung befand.
Der Rest des Feldes fuhr dann noch nach Westen, am Nordhang Testerberge vorbei und durch Bocholtwelmen hindurch bis zum Ziel in Voerde, wo die Tour nach 62 Kilometern um 16:15 ihr Ende fand.
Es hat mich heute gefreut, als Vorfahrer die Gruppe anzuführen. Und da ich die Walkie-Talkies vergessen hatte, hatten wir auch keinen offiziellen Hinterherfahrer. Alle Meldungen von hinten wurden in vorbildlicher Weise nach vorne durchgerufen. Und vom Wetter braucht man eigentlich nicht reden. Alles super, allerfeinstes Wetter, um Draußen Kaffee zu trinken.
Dann schauen wir mal, was wir in der kommenden Woche machen. Bis dahin sage ich dann mal
viele Grüße
Wolfgang
Text: wb
Bilder: ek + wb