Der Barockgarten im Kloster Kamp

Der Barockgarten im Kloster Kamp © ADFC Dinslaken-Voerde, woba

KW35 2023 Kloster Kamp 65KM

Heute war das Kloster Kamp das auserkorene Ziel. Ein Blick auf die schönen Gartenanlagen und ein Tässchen Kaffee im Klostercafé sorgten für ein rasches Vorankommen der Radelgruppe.

Liebe Radlerinnen und Radler,

für heute war eine schöner Rundkurs zum Kloster Kamp und zurück über Wesel nach Voerde auf dem Programmzettel.
Bei recht kühlen 14°C trafen sich wie gewohnt die ersten Pedalritter:innen an der wohlbekannten Schrottsäule. Als Vorfahrer hatte sich Hans Zöllner zur Verfügung gestellt, den Hinterherfahrer habe ich gegeben.

Wie immer pünktlich um 10:02 Uhr zogen wir zu zwölft (nein, nicht das "Dreckige Duzend"!) auf die Piste. Das erste Zwischenziel sollte der Anleger der Fähre Walsum-Orsoy werden. Jedoch hatten wir schon unterwegs bei Freesmann in Eppinghoven einige Teilnemer:innen eingesammelt. Die hatten sich zum Teil die Wartezeit mit leckeren Frikadellen von Rockhoff versüßt.
Gegen 10:45 Uhr trudelten wir dann an der Rheinfähre ein. Dort wurden wir schon von einer Gruppe reisefreudiger Pedalisten:innen erwartet. Also fix auf die Fähre und übergesetzt!
In Orsoy angekommen, ging die nunmehr auf 19 Leute angewachsene Radelgruppe auf Kurs zum Kloster Kamp. Vorbei an den Wolfskuhlen-Teichen fuhren wir zunächst in Richtung Winterswick. Diesen Ort haben wir aber rechts liegen gelassen.
Bei Kilometer 22, am Haferbruchsee, wurde dann eine erste Pause eingelegt. Mittlerweile hat sich das Wetter ein wenig aufgeklart. so dass die ersten Jacken in den Packtaschen verschwanden. Nach 25 Minuten wurde zur Weiterfahrt gedrängt, so dass wir kurze Zeit später die Fahrt wieder aufgenommen haben.
Am Flugplatz Kamp-Lintfort und nördlich am Ortsteil Niersenbruch vorbei ging es dann in Richtung Kamp. Die Strecke durch den Wald wurde von einer abschließenden leichten Steigung gekrönt, die ob ihrer Länge vor allem die Muskelfahrer ins Schwitzen brachte. Aber sowas fördert nur die Vorfreude auf die Mittagsrast.
Leider waren wir bei Kilometerstand 30 ein wenig zu früh am noch verschlossenen Gittertor des Cafés angekommen. Erst um 13:00 Uhr wird geöffnet. Darum haben wir uns entweder im Barockgarten oder an anderen lauschigen Plätzchen niedergelassen. Die Knifte schmeckt einfach überall.
Aber ab 13:00 Uhr zog es uns dennoch ins Café, wo ein Pott Kaffee mit Kuchen nach Wahl auf uns wartete.
Nach einer Stunde blies Vorfahrer Hans zum Aufbruch und der Großteil der Gruppe folgte seinem Ruf. Etwa 7 Mitfahrer:innen hatten schon vorher beschlossen, wieder zurück nach Orsoy zu fahren. Dort wollten sie den Tag gemütlich im "Zum Mütterlein" ausklingen lassen.
Darum sind wir wieder zu zwölft (nein, immer noch nicht das "Dreckige Duzend"!) auf den Rückweg eingestiegen. Durch Wälder und Felder radelten wir in nordwestlicher Richtung durch Niederkamp, um später in das Waldgebiet "Die Leucht" einzubiegen. nach insgesamt 40 Kilometern war wieder Zeit für eine Rast. Und genau dafür bot sich eine Schutzhütte im Wald an. Mittlerweile war es recht sonnig und angenehm, so dass wir uns ein gutes Viertelstündchen gegönnt haben.
Auf dem weiteren Weg haben wir Alpen links liegen gelassen und Borth durchquert. Im westlichen Hintergrund wurde der Himmel bereits bedrohlich dunkel. Aber das war ja noch weit weg...
In Büderich war es dann wieder möglich, den teilweise gesperrten Rheindeich zu befahren. Das haben wir dann auch getan, und zwar mit den sich schnell nähernden dunklen Wolken im Rücken. Später, bei Alt-Büderich, fing es an zu tröpfeln.
Kurz vor der Rheinbrücke wurde die Tour offiziell beendet. Unsere Weselaner habe von dort aus ihren Heimweg angetreten. Der Rest machte sich auf nach Voerde, kam aber wegen des nun einsetzenden Regens nur bis zum Hundesportverein eingangs der Lippeauen. Dort haben wir unter einem Baum Schutz gefunden und in Ruhe die Regenklamotten angezogen. Kurz später ging es auch weiter, der Regen klang auch ab. In Friedrichsfeld verkleinerte sich die Gruppe nochmals, so dass nunmehr fünf Übriggebliebene den Weg nach Voerde einschlugen. Dort erreichten wir wohlbehalten unser Ziel.
Vielen Dank an Hans fürs Vorausfahren. Das war eine schöne mittellange Tour und die paar Tröpfchen Regen haben uns nicht aufhalten können.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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