Einer fehlt?

Einer fehlt? © ADFC Dinslaken-Voerde

Tour zum Landschaftspark Duisburg Nord - 48.kW 2022

Wetter: Glühweinwetter (5°C, grauer Himmel, aber kein Regen und kein Gegenwind) Wir Zusteiger zur heutigen Tour hatten uns auf dem Altmarkt in Dinslaken versammelt.

Pünktlich um halb elf wurden wir dann von der Voerder Startergruppe eingesammelt. allgemeine Begrüßung, Eintrag in die Liste, kurze Ansprache vom Vorfahrer Peter D. und los ging’s mit 20 Personen. 

Da ich Dinslakener bin, basieren alle weiteren km-Angaben etc. auf den Startpunkt Dinslaken Altmarkt. 

KM 1,3 Erste Emscherquerung auf der Konrad-Adenauer-Straße. 

KM 6,4 Zweite Emscherquerung, diesmal die Kleine Emscher in Walsum. Weiter ging's über Walsum und vorbei am Hochofenwerk/Kokerei Schwelgern. 

KM 10,8 10 Minuten Pause am Alsumer Berg. 

INFO: Der Alsumer Berg ist eine renaturierte Halde bzw. Müllkippe, unter der das ehemalige Fischerdorf Alsum schlummert. Dies wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Von 1965 bis 1980 wurde hier allerlei Schutt, meines Wissens auch Müll aufgetürmt, bis ein ca. 50 Meter hohe Halde entstand. Schon gewusst? Bis in die sechziger Jahre verkehrte zwischen Alsum und Baerl die "Schwalbe", eine kleine Personenfähre. 

Nach einer beschaulichen Fahrt auf dem Rheindeich und vorbei an diversen Walzwerken der Thyssen-Krupp-Stahl AG sind wir in Beeckerwerth flott landeinwärts abgebogen. Wenn die Schrebergärten dort nicht wären, wäre dieser Ortsteil recht trostlos. Meine Meinung. 

KM 17,3 Dritte Emscherquerung. Diesmal in DU-Beek, die „Alte Emscher Stockum“. 

KM 22,0 Und weiter am Bahndamm lang, bis wir uns teilweise längs der Alten Emscher der Einkehr im Landschaftspark Duisburg Nord näherten. Pause! Hieß für mich: Currywurst mit Pommes u. Mayo! Also die Jungs in der Currybar legen richtig guten Stoff auf'n Teller. Ebenfalls meine Meinung. 

Danach ging es auf die Rückreise. Über Obermeiderich haben wir den Rhein-Herne-Knal erreicht, dem wir ein wenig Gesellschaft geleistet haben. In OB-Buschhausen sind wir ein Stück der Lindnerstraße gefolgt. Ob das unserem Finanzminister gefreut hat? Ich weiß es nicht. Jetzt aber weiter, damit wir später die HOAG-Trasse erreichten.

KM 28,4 Vierte Emscherquerung. Wieder die Kleine Emscher

KM 29,5 die fünfte Emscherquerung. Nach 4,5 km war's vorbei mit HOAG. Jetzt noch schnell Schmachtendort passiert. 

KM 36,5 Eine kleine Pause an der ehem. Deponie Hühnerheide. Nach einer kleinen Stärkung kam die letzte Etappe, die über Hiesfeld, Blumenviertel und Bruch für mich bei mir zu Hause endete. Die Voerder Gruppe zog an mir vorbei und wird hoffentlich wohlbehalten am Ziel angekommen sein. 

Ingesamt fand diese Fahrt ohne außerordentliche Ereignisse statt. Mir ist jedenfalls nicht bekannt geworden, dass etwas kaputt gegangen wäre oder sich irgendein Missgeschick ereignet hätte. Obwohl in Duisburgs nördlichen Stadtteilen eher eine gewisse Tristesse herrscht, haben wir einige schöne Ecken dort gesehen. Die soll es ja tatsächlich geben.

 Ich habe die heutige Fahrt aufgezeichnet und als Tourdatei für Komoot beigefügt. Aber nur zum Gucken. Denn wenn jemand die Strecke nachfährt, landet er unweigerlich in meiner Garage. 

Schöne Grüße und immer genug Luft im Reifen, 

Wolfgang Bauer

Der Hinterherfahrer fehlt 

Zu ergänzen ist, dass wir unseren „Hinterherfahrer“ verloren hatten. Wie kam das? Einige hatten sich gegen Ende der Rundfahrt offiziell „abgemeldet“ und waren aus der Gruppe ausgeschert, der Rest war abgebogen und der Hinterherfahrer hatte den Anschluss verpasst. Waki-Talki-Rufe konnte er des lärmenden Verkehrs nicht wahrnehmen … 

Gleichwohl: Er war am Ende gut zuhause angekommen. Was lernen wir daraus? „Der /die Hinterherfahrer*in muss die Strecke immer auf dem Navi haben“.

 Und noch eine Ergänzung: So ein Fähnchen - oder  ähnlich - müsste der Hinterherfahrer bei einer großen Gruppe haben. Dann sieht der Vorfahrer besser, wenn alle z.B. ein Drängelgitter, eine Straße usw. überquert bzw. überwunden haben.

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https://dinslaken-voerde.adfc.de/artikel/tour-zum-landschaftspark-duisburg-nord-48kw-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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