Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsverein Dinslaken-Voerde e. V.

KW46-25_Titelbild

KW46-25_Titelbild © ADFC Dinslaken-Voerde, wb

KW46-25 Ausflug nach Bottrop zu Ostermann 72KM

Heute wollten wir nochmal das schöne Herbstwetter ausnutzen und haben eine Fahrt nach Bottrop zum Möbelhaus Ostermann unternommen. Dazu jede Menge Emscher, Rhein-Herne-Kanal und Ruhrpott. Zum Glück hat niemand von uns Möbel eingekauft...

Pünktlich gegen 10:00 Uhr setzte sich eine recht stattliche Gruppe Radelfreunde bei ca. 12°C und leicht bewölktem Himmel in Bewegung. Das erste Zwischenziel lag rund 6 Kilometer weiter auf dem Dinslakener Altmarkt. Hier warteten bereits einige weitere Mitfahrer, so dass die Radelgruppe heute ca. 25 Teilnehmer umfasste.

Nach der üblichen Erledigung der Formalitäten sowie einer kurzen Ansprache startete unser Vorfahrer Hans Z. die Fahrt nach Bottrop. Als erstes fuhren wir südwärts durch den Averbruch bis zur Emscher. Dort wechselten wir auf den Emscher-Radweg und folgten ihm bis zum Klärwerk Emschermündung. Hier, in OB-Holten, wechselten wir auf die HOAG-Trasse und radelten weiter bis nach Sterkrade. Bedingt durch Baustellenabsperrungen war so einiges auf der Straße in Unordnung geraten. Wir haben aber nicht den Faden verloren und sind irgendwie durch die Baustellenlandschaft gekommen. Dem Vorfahrer sei Dank! 
Danach wurde es wieder deutlich fahrradfreundlicher und nach 20 Kilometern war es dann Zeit, im OLGA-Park in OB-Osterfeld die erste Pause des Tages einzulegen. Nach gut 10 Minuten war es wieder Zeit für die Weiterreise und schon saßen alle wieder im Sattel. Wir unterquerten die Autobahn A42, überquerten die Emscher und den Rhein-Herne--Kanal und waren danach in der Nähe des CentrOs angekommen. Hier bogen wir nach Osten ab und folgten weiter dem Kanal auf dem Uferweg. Kurz später kam mittels der Ripshorster Brücke noch eine Kanalüberquerung und weiter ging es am anderen Ufer nach Osten. Beim Kilometerstan 26 erwischte es einen Mitfahrer, dem sich während der Fahrt ein Stück Unterholz in den Zahnkranz seines Velos geflochten hatte. Mit vereinten Kräften wurde das Gestrüpp wieder aus der Mechanik rausgepopelt und nach 5 Minuten war der Spuk vorbei. Weiter gings.

Nahe Bottrop-Ebel verließen wir den Kanal und wechselten zur Emscher, der wir zum ehemaligen Klärwerk am Bernepark folgten. Nach gut 2 Kilometern in nördlicher Richtung erreichten wir das Möbelcentrum Ostermann. Hier wurde die große Pause mit Gelegenheit zur Einkehr ausgerufen.
Der Aufenthalt im Restaurant "Glashaus" war recht interessant, weil hier die warmen Mahlzeiten per Robo-Kellner an die jeweiligen Tisch gebracht worden sind. Stets rollten diese Maschinchen durch die Gänge und lieferten alles bis quasi an die Tischkante. Moderne Zeiten eben. Mir stellte sich in diesem Zusammenhang allerdings die Frage, was so ein Robbie als Trinkgeld nehmen würde. Einen Spritzer Motoröl vielleicht?

Na ja, nach einer Stunde waren alle Teilnehmer mehr oder minder gesättigt und schon fuhren wir wieder weiter. Der Weg führte uns durch Bottrop-Boy in nordwestlicher Richtung. Hier sahen wir wieder die typischen Arbeitersiedlungen aus der Zeit der Industrialisierung, die das Gesicht des Ruhrgebietes mit geprägt haben. Durch das Ellighorster Feld schlugen wir einen Bogen um die Halde Rheinbaben und fuhren in Bottrop-Eigen ein Stück an der Boy entlang. Die Boy ist ein renaturierter Bach, der nun wieder aussieht wie vor Opas Zeiten.
Kurze Zeit später radelten wir ins Grüne, nämlich das recht herbstliche NSG Koellnischer Wald und einmal rum um die Halde Schöttelheide. Im späteren Verlauf erreichten wir das NSG Kirchheller Heide, wo wir beim Kilometerstand 46 ein kleines Päuschen abhielten. 

10 Minuten später radelten wir weiter durch den Wald nach Nordwesten bis zur Sträterei bei Hüsken-Schroer. Dort nahmen wir den Rotbach-Wanderweg in Richtung Dinslaken, sozusagen ritten wir in den Sonnenuntergang. In Hiesfeld angekommen wurde einmal kurz angehalten und die Tour seitens unseres Vorfahrers für beendet erklärt. Die ortsansässigen Mitfahrer zogen ihrer Wege und der Rest machte sich über Lohberg und um den Tenderingsee herum auf den Weg nach Voerde.
Einen großen Dank an Hans, der die Tour heute geleitet hat. Das war eine schöne Tour mitten innen Pott rein und das Wetter war uns dazu auch noch gewogen. 
Vielleicht sieht man sich ja in der kommenden Woche zu einer weiteren Fahrradtour. Bis dahin

Viele Grüße
Wolfgang

Text:wb
Bilder: hz + wb
 

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